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Zwang
Inhalt /
Hinweise:
  •       Zwang (2)  -  Zit.31: Vergessen ... HINWEIS:  N-Fundgrube

  •  Zwang  (1)  -  Druck und Gewalt, ....

 

 

Zwang  1

Druck und Gewalt,  fordern und erwarten

 

"Ich will meine Vorstellungen durchdrücken!"

Häufig sage ich (und glaube das dann auch noch): 
"Weil ich es dir gut meine!"

Tatsächlich aber gilt wohl meistens:
"Weil ich es mir gut meine. - Damit ich Recht behalte, es für mich einfacher wird und es mich weniger Veränderung und eigenes Engagement kostet!"

Formen von Zwang

So geht es zweifellos auf deine Kosten bzw. zu deinen Lasten.
Ich versuche ja, in deine Eigen-Kompetenz einzugreifen 
und dich zu bevormunden, also die Freiheit 
deiner eigenen
Entscheidungen zu beschneiden 
und dich in die von mir gewünschte Richtung zu drängen.


Wenn ich dich unter Druck setze, etwas zu tun, was du - für dich so gar nicht willst, du das sogar als nachteilig, ja schädlich für dich empfindest, dann ist das Zwang. Wenn ich dich dränge und versuche, dich festzunageln - und du kannst kaum noch aus, siehst keinen Ausweg mehr, hast kaum noch eigene Möglichkeiten, dann ist das Zwang. "Ich tue dir Gewalt an!"

Wenn ich dagegen etwas von dir will, dich also bitte, und du behältst eindeutig deine Freiheit und deine Möglichkeiten, so zu entscheiden, wie es für dich stimmt, dann ist das kein Zwang. Dann kannst du entscheiden: 

"JA!" - oder "NEIN!" - oder "SO NEIN, aber vielleicht ANDERS JA!"


Wenn ich - mit dir gemeinsam - etwas will, und du willst nicht genau so, wie ich mir das gerade vorstelle, kommst mir aber entgegen, dann muss auch ich, wenn ich beim ‘Mit-dir-zusammen’ bleiben will, mich bewegen und meine Position ‘auf dich zu’ verändern, bis wir uns - je freiwillig - in einer Lösung treffen, in der wir uns dann auch ‘beide wohl fühlen’, dann ist das ein gleich-berechtigter Weg des Dialogs und der Einigung. 
Da gibt es dann gegenseitig keinen Zwang, trotzdem - oder gerade deswegen - ist es meist anstrengend und kann auch schmerzlich sein. Ich muss ja nicht nur meine bisherige Position aufgeben (du auch), sondern mich nun auf ein Ergebnis einlassen, von dem ich vielleicht nicht unbedingt begeistert bin.

"Ich muss, weil ich es will!"

Nicht, weil du mich zwingst. - Das ist der entscheidende Unterschied. Der Gewinn ist: So geht es dann für uns beide gut (nicht mehr 'nur' für mich oder 'nur' für dich).
 

Miteinander geht nur miteinander - und das verlangt das Anerkennen von:

"Ich bin genau so wichtig wie du - 
und du bist genau so wichtig wie ich!"

 

Und es zeugt von Respekt, wenn gegenseitig Eigen-Kompetenz und Eigen-Verantwortung geachtet werden, wenn also für jeden gilt:

 "Ich entscheide für mich! - 
Niemand sonst! - Und für niemanden sonst!"

 

Newsletter Nr. 134 vom 24.01.2012   Zwang, Druck und Gewalt sind so häufig - und zwar vielfach unbemerkt und eigentlich ungewollte - , dass sie gar nicht mehr auffallen. Ihre zerstörende Wirkung auf das menschliche Miteinander kann nicht ausbleiben.  -  In der Sprache und in Worten, besonders auch in den (rücksichtslosen) Erwartungen und  auch im Verhalten und Handeln von Mensch zu Mensch und auch von Staaten gegeneinander. -  Immer schwingt das "gegeneinander" mit und die Forderung "der /oder die soll/en es so machen, wie es gesagt wurde". - Leichter und freundlicher wäre verbindlicher und verbindender, also mit "bitte" und "wie stimmt es auch für dich?"
***Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust. 
                                                                        
Leo Tolstoi*** 

siehe auch:    MOSAIK / Gewalt 

 
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verstreute "Z"-Texte Zitate 1-3   und   Zitate 8 ff.  siehe:  Inhaltsverzeichnis
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