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Beziehung, Partnerschaft, Ehe, Familie, Schule und Erziehung, Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen, Arbeit und Freizeit, Spiritualität, Sinn, Suche und Wege -  Hier: wie geht das?

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Wie geht ...
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    Wie geht das?  2

oder - noch wichtiger

Wie geht es besser?

oder - noch wichtiger

Wie geht es MIR damit besser,

alleine - und mit anderen zusammen ?

 

 

Was eigentlich?
Mann zu sein - Frau zu sein - richtig - erfolgreich - gut - ein rechter Partner - eine rechte Mutter - Vorbild zu sein - Geld, Wohnung, Auto zu haben - gesund zu sein - sich zufrieden und so richtig rund und wohl zu fühlen? - Einfach besser zu leben?

Jeder Augenblick stellt solche Fragen. Wie finde ich die ‘richtigen’ Antworten? Gibt es richtige Antworten? - Für mich persönlich? - Oder allgemeingültig?

Eine einzige Frage, laut oder leise gestellt, hat - innerlich und äußerlich - sofort viele Antworten. Die meisten, die antworten - Partner, Eltern, Freunde, Schule, Kirche und andere - behaupten, die wahre Lösung zu kennen und den einzig rechten Weg anzubieten:
"Ich weiß, was jetzt für dich gut ist ! - Ich weiß, was du machen musst! - Wenn du es anders machst, dann bist du ungeschickt und es geht dir schlecht (und ich bin sauer)!"

Oft schwingt das auch nur zwischen den Zeilen, in der Betonung oder in der begleitenden Mimik mit, ohne direkt ausgesprochen zu werden. Vielfach merkt es derjenige, der es so macht, selbst überhaupt nicht, weil es so eben seiner Gewohnheit entspricht. - Das sind dann Botschaften, die Druck bewirken (z.B. Als-selbstverständlich-erwarten, Abwerten, Du-Forderungen, Drohungen usw. ).

"Aber - das will doch keiner!", höre ich den Einwand in meinem Inneren. - "Wirklich nicht? - Zumindest ist es Alltag!" - Freilich, stimmt schon, bei so vielen anderen Menschen, wie bei meinen unnachsichtigen Eltern, bei meinen bockigen Kindern, bei meinem verständnislosen Partner, bei ... - . Aber Gott sei Dank nicht bei mir ! Ich bin da anders! - Ich denke positiv und tolerant, bin christlich und allgemein anerkannt, nehme Rücksicht, habe Verständnis, spende für wohltätige Zwecke und Benachteiligte und protestiere gegen Ungerechtigkeiten und für Vollbeschäftigung. (?)

Bei meinem Partner und den anderen sehe ich natürlich schon viele Fehler. Und ich sage ihnen das dann auch. Das muss ich doch! Ich bin ja ehrlich und will ihnen helfen, sich zu bessern.
"Du musst das so ... machen! - So, wie du das bisher machst, ist es verkehrt!"

Doch - was mache ich da? - ICH sage es ja tatsächlich auch, dieses: "So bist du verkehrt! - Bessere dich ! - Verändere dich so, wie ICH es dir sage!" - Mache ICH das öfters?
 

Wer macht das eigentlich aller?

Außen rufen mir Gesetze, die Gesellschaft, die Schule, die Werbung, die Medien, Freunde, die Kirche, meine Kollegen, mein Chef, mein Partner, zu: "Du musst ...., du sollst ..., du hast zu .... - sonst bist du böse, verkehrt und mega-out."

Innen ruft es auch. Da ist es mehr ein Gefühl von ‘Müssen’ (nur so ist es richtig - es geht nicht anders) und da behaupte ich dann meist schnell, um Zweifel und Unsicherheit zu überspielen: "Ich will es so!". - Doch - wer macht das? Wer sagt da was? Ich bin doch frei? - Bin ICH das wirklich?

Ich werde aufmerksamer und plötzlich höre ich sie genauer, meine inneren Botschafter: Da rufen die Eltern in mir: "Du musst immer ordentlich, brav und fleißig sein!" - "Du böses Kind!" - "Du tust der Mami weh, so habe ich dich gar nicht mehr lieb!" - Dann höre ich den Pfarrer in mir, die Schule, die Nachbarn, die Großmutter, die Spielkameraden - und wie sie alle heißen. - Viele sind vertreten in diesem inneren Chor. Die meisten fordern und drohen, spielen sich auf als Erzieher und Bevormunder, Besserwisser und Rechthaber. Ganz wenige sind verständnisvoll und lächeln, ermutigen und fördern.

Was soll ICH denn nun mit all diesen Botschaften, Behauptungen, bewährten Rezepten und Ratschlägen machen? Wie soll ICH mit meinem Partner, mit meinen Kindern und Kollegen, um nur die nächsten zu nennen, besser auskommen?

Wieder höre ich den Chor der Stimmen aufbranden: "So ist es heute .., man muss dies machen ... und jenes lassen ...., Männer sind .., Frauen haben ...., Ärzte raten ..., Wissenschaftler beweisen ..., Religion und Moral verlangen ..... - - !"

Nein! - Halt! - Mir reicht es!
Was sage denn ICH ? Was will eigentlich ICH - für mich ?
Doch - woher soll ICH das wissen? Die Antworten wurden bisher gegeben - in mir - oder um mich herum. Mit dem Verlangen, dass es so, und nur so, zu machen sei. - Und ich habe das dann gemacht - oder aus Trotz das Gegenteil. So gut ich es eben konnte! - Ich mache es immer noch so! - Ich gebe mir wirklich Mühe! Es gelingt mir auch - aber es geht mir SELBST dabei - ?  "Na ja - - - es könnte schon vereinzelt oder auch ganz allgemein besser sein!"

Meines ? Mein Eigenes ? - Ich weiß ‘oft’ wirklich nicht, was ICH für mich jetzt will oder für mich machen soll. Ich nehme mir auch gar nicht die Zeit, darüber nachzudenken und dem nachzuspüren. - Lieber mache ich es Wie-immer oder was gerade am einfachsten und bequemsten ist. Auch wenn es sich dann hinterher für mich und meine Beziehungen als nachteilig erweist. Schnell-schnell, spontan und manchmal auch "Ich werde es denen schon zeigen!", damit Unsicherheit und Zögern möglichst gar nicht aufkommen. - So war es bisher!

Nun habe ich mir vorgenommen:

"Ich will mein ‘Eigenes’ herausfinden und mein Leben immer mehr
- in eigener Zuständigkeit und in eigener Verantwortung - 
SELBST so gestalten, wie es mir gut tut - 
alleine, mit dem Partner und mit anderen zusammen!"

Ja - das will ich!

Doch wie finde ich es heraus? - Wie geht das?

Da fällt mir der Lieblingsspruch meines Großvaters ein, mit dem er alles angepackt und meist auch zu seiner Zufriedenheit bewältigt hat:

Sich mit Freude bewegen

   >

die Freude muss zu 'spüren' sein

und auf Gleichgewicht achten,

   >

'bedenken' und 'spüren'

realistische Ziele setzen

   >

'bedenken' und 'nach-spüren'

und darauf zu steuern,

   >

behutsam und umsichtig 'tun'

mögliche Schritte sofort machen

   >

selbst 'handeln'

und auch kleine Erfolge feiern!

   >

'loben', 'anerkennen', 'genießen'
und weiter so


Ja, so geht's - und so macht es auch Spaß! 
Auch wenn es immer wieder anstrengend ist und Überwindung kostet, ja oft sogar Angst macht, Neuland zu betreten, und damit Bisher-noch-unbekanntes nun selbst zu probieren und damit auf Brauchbarkeit im eigenen Leben zu überprüfen, Bisher-vertrautes und Gewohntes so zu ergänzen und zu erweitern! 

 

 

Wie ein Adler:

Fliegen, fallen, stürzen, schreien, sich fangen,
lernen, steigen, probieren, spielen, schweben,
jauchzen, leben, lachen,    JETZT  -  JA !

 

 

Prioritäten:      Ich will - in kleinen und 
machbaren Schritten - das Wichtigste zuerst!

Was will ICH - für MICH - jetzt   ( - von DIR) ? 
Was willst DU - für DICH - jetzt   ( - von MIR) ?
Wie wäre ES - auch in dieser Situation - zu verbessern ?
Was will ICH dazu und dafür TUN ? - Jetzt ?
Was ist MIR das WICHTIGSTE ?
Wollen WIR uns einigen ?

 

Newsletter Nr. 99 vom 19.01.99  +   Thema der Woche ab 19.01.99 (15.02.06)  Meinen Alltag, meine Familie, meine Partnerschaft, meine Arbeit, meine Freizeit, meine Verbindungen zu Kindern und Kollegen, zu anderen Menschen immer mehr so zu gestalten und zu leben, dass ich mich damit immer wohler fühle. - Denn wenn ich mich rund und wohl fühle, dann strahle ich das auch hinaus, kann das auch an andere verschenken und wirke ansteckend. -
Wenn ich Freude lebe und spüre, bin ich eine Freude, für mich, für andere und die Welt!
               ***Werde Teil der Lösung und bleibe nicht Teil des Problems!       Jakob von Üxküll*** 

Thema der Woche 15.02.06   Wie geht es, mein eigenes Leben 'besser' zu gestalten, ihm eine freundlichere, fröhlichere Richtung zu geben? Geht das? - Will ich das - mich dafür anstrengen - oder einfach so weitermachen, wie bisher?  

 

  

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