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Weg -e -weiser
Inhalt /
Hinweise:

 

 

Weg  (1)

"Der Weg ist das Ziel!" - Gilt das auch für mich?

 
Unlängst fiel mir ein Plakat auf, das für einen Kurs am darauffolgenden Wochenende warb:

intensiver leben

 
Titel und Skizze haben mich so fasziniert, dass ich einen Teil des Plakates photographiert habe. Seitdem beschäftigen mich die Inhalte immer wieder.

Wege


Nach und nach ist mir klar geworden, dass nicht alles gezielt geplant werden kann - und auch nicht muss. Doch das Wichtigste eines Tages, einer Woche und auch der nächsten Zeit sollte ausführlich bedacht und die nächsten Schritte sollten gut  überlegt sein. Nur so lässt sich die Richtung "darauf zu" überhaupt finden.

Doch viele Ziele sind nur dann erreichbar, wenn ICH mich in bestimmter Weise weiterentwickle, meine Fähigkeiten und Anlagen also in der von mir gewünschten Richtung übe und ausbaue.

Wie will ICH also mehr sein, mich verhalten und handeln können? Wie will ICH mich immer mehr fühlen und an der Welt teilnehmen? - Wenn ich mein Leben nicht einfach so vertun will, dann muss ich MEINE eigene Entwicklung ins Auge fassen und sie durch Ausrichtung meines Denkens "darauf zu" lenken und fördern.

Ich mache das auch mit Ziel-Sätzen *, mit denen ich einen Tag beginne und an die ich mich in dessen Verlauf immer wieder erinnere. Im Moment verwende ich bevorzugt die Begrüßung des Tages *.
Dadurch erinnere ich mich nicht nur an meine persönlichen Anliegen, sondern ich beauftrage und lenke so auch ganz bewusst die Kraft meines Unbewussten.

Wie hilfreich das ist, habe ich immer und immer wieder erlebt. Unlängst zum Beispiel überholte mich ein Autofahrer, während ich auch gerade zum Überholen ansetzte. Es ist zwar nichts passiert, aber die Situation war sehr gefährlich. Und ich war fürchterlich wütend. Zornig hupte ich den Überholer an. Der fuhr kurz darauf rechts ran und hielt. Ich hielt hinter ihm. Erbost ging ich zu ihm und öffnete seine Türe: "Lassen sie gefälligst die Türe zu! Wenn ich mit Ihnen sprechen will, dann werde ich selbst öffnen!", fuhr er mich an.
Und in diesem Moment habe ich es geschafft, nicht zurückzukeifen, sondern ganz ruhig zu fragen: "Wollen Sie denn mit mir sprechen?" - Plötzlich war das Eis gebrochen. Ich erzählte ihm, wie es mir gegangen ist und er erzählte seine Überlegungen. Immer wieder waren natürlich auch kleine Spitzen in dem Gespräch, doch es verlief im wesentlichen ohne aggressives Aufeinander losgehen. Und am Schluss haben wir uns sogar freundlich voneinander verabschiedet.
Danach war ich ganz glücklich. Denn bis dahin hatte ich es noch nie so richtig geschafft, in einer solch explosiven Situation und trotz hochkochender eigener Wut, kühlen Kopf und einen verbindlichen Ton zu behalten.
Dieses kurze Gespräch am Straßenrand wurde so für uns beide zu einem Gewinn.

Wie habe ich das geschafft?
Ganz wesentlich führe ich es auf meine inneren Zielsetzungen zurück. Der Ziel-Satz, der nach meinem Gefühl dabei eine ganz wichtige Rolle spielte, lautet:

"Neugierig und offen nehme ich es so, wie es jetzt gerade ist, 
in diesem Augenblick,
‘und’ gestalte hin zu schwingender Freude, 
so intensiv, wie nur irgend möglich!
Ich gestalte - ich handle - ich spüre - ich genieße - ich lächle!
Alleine - mit meinem Partner - und mit anderen zusammen! - Jetzt!"

Wie soll es mir immer besser gelingen, wenn ich es nicht zu meinem Anliegen und zu meinem Ziel mache - und es dann auch immer wieder versuche?

Mich freuen solche kleinen Erfolge - und sie bestätigen mir, dass es auch anders - und immer wieder ein bisschen besser geht, wenn ICH das will und wenn ICH mich darum bemühe.

"Der Weg ist das Ziel!" - 
und mit vielen kleinen Schritten geht es weiter und in die von mir gewünschte Entwicklungs-Richtung. Darum bemühe ich mich - und so macht es mir auch immer wieder Spaß!

 

 

Weg  (4)

zum Anliegen von 'Alltag als Chance'

 

Alle Texte und Situationen stellen immer wieder die Frage:

Wie geht es, den eigenen Alltag 'selbst' wohltuender, .... zu gestalten....

Die Antwort wäre wohl - als Weg:

 

 

Wege

Gedanken dazu

 

Der Weg nach Innen und nach Außen?

Der Weg nach Innen und nach Außen heißt ‘bewusster und achtsamer werden’. Also mehr von sich selbst wahrnehmen (z.B. Wie denke ich? - Wie handle ich? - Was spüre ich? - Wie gut tut mir das? - usw.) und eine gute Verbindung zur momentanen Realität mit der Frage herstellen: "Wie geht es besser, angenehmer und mit mehr Freude - für mich (das ist immer der Anfang!) und andere (Partner, Mit-Menschen, Umwelt usw.) - jetzt?"

Jeder Augenblick braucht also die volle Aufmerksamkeit, sowohl für die innere, als auch die äußere Wirklichkeit. Daraus kann dann das aktuell bestmögliche eigene Handeln entstehen. - Je mehr es gelingt, beide Pole gleichzeitig einzubeziehen, desto intensiver und beglückender kann genau dieser Augenblick gestaltet und erlebt werden.

Das verlangt ständiges Dazu-lernen, Üben und Bemühen, um nicht im Stillstand oder in der Einseitigkeit (z.B. überwiegend nur Kopf / Wissen, nur Bauch / Gefühle, nur Arbeit, nur Machen, nur Lassen, nur Aushalten, nur Dagegen-sein usw.) hängen zu bleiben. *

Immer wieder sind gute und verschiedene Lehrer wichtig, die behutsam und mit Spaß zur Weiterentwicklung des einem jeden Eigenen einladen und das, wovon sie sprechen und wozu sie anleiten, auch selbst (vor-) leben. Jeder - besonders Kinder und Jugendliche - braucht auch immer wieder freundliches, fröhliches und verständnisvolles Hingeführt- und An-der-Hand-genommen-werden. Eine Herausforderung für alle, die im weitesten Sinne mit ‘erziehen’ zu tun haben (und wer hat das nicht?).

"Der Weg ist das Ziel!" bedeutet also auch: JETZT und SOWOHL - ALS AUCH.

( * alltagstaugliche und wohl-tuende Möglichkeiten bieten dazu z.B. Meditatives Laufen und Meditatives Gehen )

 

Der Weg soll Musik sein!

Der Weg ist: nicht ‘nur für andere’, auch nicht ‘nur wie andere’, auch nicht ‘nur für sich’! Sondern: In guter Verbindung - also in Beziehung - zu sich selbst, zu anderen und zum Ganzen! - Der Zusammen-Klang erzeugt die eigene Lebens-Melodie!
Welche Töne und Inhalte trägst du dazu bei, dass es für dich und andere immer erfreulicher wird?

 

Der Weg ist immer ein Entwicklungs-Prozess!

Der Maßstab und damit das Wahrnehmen werden immer feinfühliger und differenzierter, im Denken und im Spüren, nach Innen und nach Außen. Die Möglichkeiten eigenen Handelns werden vielfältiger, bewusster und damit menschlicher, das Erleben wird intensiver. Freude und das Lachen von Herzen sind nun immer öfters dabei.
Es ist, wie mit einer Waage, die allmählich lernt, immer feiner zu unterscheiden und anzuzeigen. Wichtig ist dann nur noch, dass die wirklichen Werte, die jetzt in der Anzeige erscheinen, nun auch wahrgenommen und im aktuellen Alltag berücksichtigt werden. 

feinfühliger

 

 

Wegweiser  (1)

Wohl-fühlen, Gleichgewicht, Intensität

 

Innen - und Außen

 

Das Wunder der Geburt -
    der Aufschrei des Lebens - 
        der Weg, die Herausforderung:

In dieser - der eigenen - Realität besser leben lernen! 
Das Bewährte pflegen, ständig Neues probieren und Wohltuendes bereichernd in das eigene Leben einfügen, auch wenn das immer wieder anstrengend ist. Damit die eigenen Möglichkeiten erweitern und Fülle und Intensität vergrößern.

Was immer du tust, mache es zu DEINER Freude, weil DU es, FÜR DICH 'so' willst! - Die Freude ist dann körperlich zu spüren. Sie macht satt, wohl, angenehm und zufrieden. 
Freude dagegen, die nur im Kopf gedacht wird, ist steril. Sie ist wie eine taube Nuss. Sie nährt nicht und hält nicht vor. 

Wie ist für dich deine Realität - innen und außen? 
Wie möchtest du sie mehr haben? 
Was tust du dafür, dass es immer mehr so wird?
Willst du unverändert so weitermachen?

 

 

Wegweiser  (2)

Gefühl + Verstand  -  spüren + denken

 

Es geht darum,
auch das Gefühl als Weg-weiser zu entdecken:
Wie spüre ich MEINE FREUDE,
wie spüre ich, WAS IST,
wie spüre ich, WAS MIR GUT TUT?

Dieser Weg-weiser heißt auch:
Innere Stimme,
Innere Weisheit,
Innerer Heiler,
Innerer Einsager,
Innerer Spiel-Gefährte.

Und dieser Weg-weiser ist tatsächlich
nur ein Wegweiser, der darauf hinweist:
"Das - und in dieser Richtung 
wäre für mich insgesamt 
(Handeln, Folgen und Auswirkungen)
das Beste und letztlich Wohl-tuenste!" 
    Das ist eine wichtige Information !

Was und wie ich es dann 'tatsächlich' mache,
kann nur ich selbst - und zwar 
mit meinem Verstand - entscheiden. 

Optimal ist es, 
wenn Gefühl + Verstand sich zusammentun,
und beide alle verfügbare Energien
in - 'eine' - 'gemeinsame' - 
Richtung schicken.

So entsteht ein klares,
kraftvolles und wirkungsvolles Miteinander
und nicht mehr nur ein
kräftezehrendes, anstrengendes und
wenig wirkungsvolles Gegeneinander
der eigenen Energien.

 

 

Thema der Woche ab 11.09.08   (24.05.03)     Wege - Gedanken dazu - "Der Weg ist immer ..."  -  Sensibilität, Bewusstsein, Aufmerksamkeit und Intensität des Erlebens und der Wahrnehmung - sind alles Eigenschaften, die wir zur Gestaltung eines guten eigenen Lebens brauchen. - Und jeder hat sie, nur eben in sehr unterschiedlichem Maß entwickelt. - Wichtig, zu wissen, dass es sich um Eigenschaften handelt, die des ständigen Wachstums bedürftig sind. - Ich bin nicht sensibel - und fertig; sondern ich darf die Wahrnehmung meines Sinneseindrücke immer weiter verfeinern (wenn ich das für mich so will). Ich bin nicht bewusst, sondern ich darf immer aufmerksamer und bewusster werden (wenn mir das ein Anliegen ist). - usw. Ich brauche also das Bewusstsein für den ständigen Prozess der Entwicklung - und dass ICH dafür SELBST zuständig bin.

Thema der Woche ab  10.11.11   (01.10.05)    (Wegweiser2)  Gefühl + Verstand  -  spüren + denken  -  Ständig sind wir auf Signale angewiesen, die uns helfen, den 'eigenen', bestmöglichen Weg zu finden. Und merken werden wir den eigenen 'guten' Weg wohl an der Zunahme von Freude, Wohlfühlen und Intensität - alleine, mit dem Partner und mit anderen zusammen.

Newsletter Nr.63 v. 30.09.05   -  "Der Weg ist das Ziel!" - wer kennt diesen Ausspruch nicht? Er will wohl sagen, dass es darauf ankommt, 'in Bewegung' zu sein, 'in Bewegung' zu bleiben, sonst droht das Starr-, das Eng-werden und es gibt kein Wachstum, keine Weiterentwicklung mehr. - Doch, was ist mit 'Weg' oder 'in Bewegung' gemeint - für mich, den Einzelnen? - Soll das bedeuten, beruflich und gesellschaftlich für Anerkennung zu sorgen, die notwendigen Kontakte und Beziehungen zu pflegen und zu fördern, Macht und Einfluss anzuhäufen? - Haben und haben wollen, machen? - Oder was? - Wie finde ich heraus, ob ich auf einem guten Weg 'für mich' bin, wie ich mich weiterentwickeln möchte und wie das gehen könnte? 
                                   
*** Die Freude zu leben - ist unsere Kraft.  (unbekannt) *** 
 

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