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Vergangenheit ...
Inhalt /
Hinweise:
  •         Vergangenheit  (1)  -  HINWEIS:  C-Fundgrube     

  •         Vergangenheit  (4)  -  Jetzt - "Ich lebe ..."  HINW:  O-Fundgrube

  •           Zitate 10:       Krisen, Kummer, Not, Sorgen ...

  •           Zitate 23:       Erinnern - und Vergessen

  • Vergangenheit  (2)  -  Chancen und Herausford ....

  • Vergangenheit  (3)  -  "Wer nicht zurückschaut ... !"

 

Vergangenheit  2

Chancen und Herausforderungen von heute?
 


 

In einem alten Buch, das, vergilbt und verstaubt, 

sicherlich schon Jahrzehnte lang nicht mehr in die Hand genommen
worden war, fand ich auf einem zusammengefalteten und an den Seiten schon arg ausgefransten Zettel, einen verschnörkelten und nur schwer zu entziffernden Text.
Er hat mich so beeindruckt, dass ich ihn kopiert habe. Hier ist er:

alter Text

 

 

Vergangenheit  3

"Wer nicht zurückschaut ... !"

 
Immer wieder höre ich:

  "Wer nicht zurückschaut, 
ist gezwungen, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen!".

Da ist was dran. Doch zu belastenden Ereignissen (Streit, Niederlagen, Schwächen, Fehlern usw.) nur zurückzuschauen, macht den Schmerz zwar wieder lebendig, aber damit ist nichts gewonnen. Im Gegenteil: Die Gegenwart wird erneut und zusätzlich belastet. Die Wirkungen sind bedrückend und letztlich zerstörerisch.

Das kann also nicht gemeint sein. Der Satz will ja auf etwas Gutes und Wichtiges hinweisen. 
Ich ergänze ihn deshalb wie folgt:

"Wer nicht neugierig und offen zurückschaut, 
um daraus zu lernen und sich selbst zu verändern 
(das eigene Verhalten also bewusst zu machen 
und dann auch zu verbessern), 
ist gezwungen, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen!"

Solches Zurückschauen bedeutet, innerlich einen Film der belastenden Situation entstehen zu lassen, nun aber nicht mehr in den damaligen Gefühlen stecken zu bleiben, sondern weiter zu gehen und nach der Art der eigenen Beteiligung zu fragen ("Wie habe ICH mich da verhalten? Was habe ich gemacht und wie genau habe ich es gemacht?"). Außerdem selbstverständlich die Auswirkungen (für mich und andere) zu bedenken.

Der nächste Schritt ist dann - und damit beginnt bereits Weiterentwicklung - in diesem Film (nur!) das eigene Verhalten so zu verändern, dass am Schluss erfreulichere Ergebnisse für alle herauskommen. Gefallen neues Verhalten und Wirkungen, wären sie also für eine vergleichbare Situation in der Zukunft wünschenswert, dann ist es wichtig, das - oder einzelne neue Teile - nun einzuüben.

Zum Beispiel: In einem Streit spüre ich, wie mich meine Wut (= Hilflosigkeit) überschwemmt, so dass ich die Beherrschung verliere.
Verbesserungsmöglichkeiten:
Meine Wut ist ein Gefühl. Was will es mir über mich sagen? - Dahinter steht meist ein unausgesprochenes eigenes Bedürfnis. "Was wünsche ich mir gerade für mich (von dir)?"
Wenn es gelingt, das innerlich zu klären und dann in freundlichen und verständlichen Worten und Bildern zu er-klären, dann ist schon viel gewonnen.

Lernaufgaben: Auch eigene Gefühle und Bedürfnisse mehr und genauer beachten, mehr Aufmerksamkeit und Geduld für mich und andere, treffendere und freundlichere Worte. - Dazu können Kurse wie z.B. Meditatives Laufen, Gespräche, Theaterspielen usw. belegt werden.

So wird der eigene Lebens-Alltag Schritt für Schritt freundlicher, fröhlicher und friedlicher - alleine und mit anderen zusammen.

Jetzt erneut und klagend zu solchen früheren Ereignissen zurückzukehren, hieße Wunden wieder aufreißen, die schon verheilt und damit zu einem Stück bewältigter Vergangenheit geworden sind.
  

 

    Zitate 10Krisen, Kummer, Not, Sorgen ...

     Man muss nach vorne blicken, 
     wenn man weiterleben will.

                                 
Terence Faherty
siehe auch: Fragen4 

 


    Zitate 23:  Erinnern - und Vergessen

     Was für das Leben wichtig ist, 
     bleibt auch im menschlichen Gedächtnis, 
     alles Unnötige aber verschwindet,
     löst sich auf in der Vergangenheit.
         
    Juri Rytcheu (Die Reise der Anna Odinzowa)

        siehe auch:  Vergessen2 (Zit.31)  

 

siehe auch: 
                   Thema der Woche ab 10.01.12 
(07.11.05)    Schöne Erlebnisse und auch schreckliche Erlebnisse und alles, was dazwischen liegt, hat sie, die Vergangenheit eines jeden. Erfahrungen, die zur Grundlage eigenen Handelns wurden, obwohl sehr anzuzweifeln ist, ob genau dieses Handeln dann wirklich auch das Bestmögliche für Gegenwart und Zukunft ist. - Das also wieder loslassen? Aus dem Augenblick heraus neu entscheiden - und die Erfahrungen der Vergangenheit unberücksichtigt lassen? - Wie geht es, dass Gegenwart und Zukunft durch die Vergangenheit befruchtet und bereichert und nicht auf eingefahrene Gewohnheiten und Automatismen reduziert werden?  

                    MOSAIK / Kummer          MOSAIK / Selbstverständlich 

 

Texte unter "V" V-Fundgrube Verändern Verarbeiten Verbessern
Verdauen Vergangenheit Vergleichen Verhalten Verhandeln
Verliebt Verstehen   Vorsätze    

 

verstreute "V"-Texte Verantwortung->W-Fugru Vergessen1 -> Zit.23 Vergessen2 -> Zit.31
 Verletzungen -> N-Fugru. Versöhnen -> T-Fugru.   Vertrauen -> Zit.22 Vielleicht -> Anfang 
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