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Träume - Traum
Inhalt /
Hinweise:
  •       Traum  -  Ich hatte einen .. HINWEIS:  Geschichte

  •  Träume  -  Das Unbewusste 
                      als Wohltäter und Berater

  •  Träume teilen  -  einander erzählen

 

 

Träume

Das Unbewusste als Wohltäter und Berater

 

Markante Textstellen:

Ein Traum als Beispiel
Anliegen der Träume
Möglichkeit d. Entfaltung
Funktionen d. Unbewussten
Unbewusstes als Berater
Angenehme Träume + Gef. 

Unangenehme Träume 
Persönl. Botschaft finden:
1. Aufschreiben

2. Assoziationen
3. Gutes Ende geben 
4. Bausteine d. Botschaft  

5. Bedeutungen
6. Gesamtzusammenhang
7. Folgerungen  
Besonderheit: Traumrest
= nur ungutes Gefühl

Entwicklungschancen 

 

Ein Traum als Beispiel
"Ich komme gerade zu Fuß nach Hause . Ich gehe am Grundstück meines Nachbarn vorbei und sehe, dass dort das alte Haus abgerissen wurde und schon der Grund für einen Neubau ausgehoben wird. Auch neben meiner Doppelgarage, die an der Grenze steht, ist schon ein tiefes Loch ausgehoben. - Jetzt fällt mein Blick auf meine Garagen und ich erschrecke fürchterlich. Sie haben kein Dach und keine Tore mehr, der Putz ist abgefallen und die roten Ziegelsteine sind zu sehen. Ein kleiner Haufen Bretter und Balken liegt in einer der Garagen und ist mit Folie abgedeckt. - Noch während ich mir ratlos und entsetzt diese Bescherung anschaue, kommt mein Nachbar dazu. Lachend lehnt er sich an eine Innenwand. Da beginnt sich das noch stehende Garagengerippe zu neigen - und fällt langsam Richtung Nachbargrundstück. Doch es wird von einem dort stehenden kräftigen Baum aufgehalten. - 
Ich denke mir ganz verzweifelt: 'Die Garagen sind unrettbar verloren. Sie haben ja keinen Bodenhalt mehr, keinen Halt in den Eckverbindungen. Die geringste Veränderung - und alles fällt in sich zusammen!'
Da sehe ich Leute in den Garten eindringen, um zu plündern (es ist der Garten meiner Kindheit - und wie er zu meinem Elternhaus gehört hat - aktuelle Veränderungen gibt es in meinem Traum noch nicht). Ich halte sie fest und fessele ihre Hände, um sie zur Polizei zu bringen. Die Schnur erbitte ich mir aus dem alten Haus und bekomme sie durch das Küchenfenster. Beim Fesseln biege ich dem Mann, ohne es zu wollen, einen Finger so weit nach oben, dass der dort stehen bleibt. Ich schnippe ihn wieder zurück, denn ich will ihn ja nicht verletzen.
Dann wache ich auf."

Diesen Traum der letzten Nacht erzählte mir Cornelia beim Mittagessen in einer kleinen Runde. Und sie fuhr fort: "Es war zwar hilfreich, dass ich mich in meinem Bett wiederfand, aber trotzdem war noch der ganze Schrecken zu spüren. - Ich bin aufgestanden, habe mir um 3 Uhr morgens Kaffee gekocht und dann einige Zeit gebraucht, um mich wieder zu beruhigen. Auch jetzt spüre ich beim Erzählen wieder diesen bedrückenden Schrecken, obwohl ich weiß, dass es doch nur ein Traum war."

Cornelia war sichtlich bewegt.

Ich fragte: "Magst du deinen Traum ins Positive verwandeln?"

"Wie soll denn das gehen?", fragte sie zurück. "Ich kann doch den Traum nicht ungeschehen machen!"

"Das ist auch nicht das Ziel - aber du kannst ihn jetzt, wenn du dich darauf einlassen magst, ‘mit allen Möglichkeiten der Fantasie und der Märchen’, wach weiterträumst und ihm ein ‘gutes Ende’ geben. Die wohltuende Wirkung dieses ‘guten Endes’ wirst du dann mit großer Erleichterung spüren! - Magst du?"

"Hm! - Ich weiß nicht recht, wie ich da anfangen soll!"

"Du stehst vor deiner Garagenruine und denkst dir, dass alles zusammenbrechen wird. ....... "

Cornelia nickte. "Gut - ich probiere es! - Also - ich stehe vor meiner Garagenruine. Die Plünderer habe ich in der Zwischenzeit der Polizei übergeben. Darum brauche ich mich nun nicht mehr zu kümmern. Ich denke mir, dass meine ehemalige Doppelgarage zusammenbrechen wird. Es fehlen die Verbindungen und damit der Halt zum Boden und in den Ecken. - - Dann sage ich mir: 'Es gibt immer einen Weg - und das gilt auch für diese Situation!' Heute gibt es soo viele Möglichkeiten, sogar zum Mond und ins Weltall zu fliegen, da sind mit Sicherheit auch meine Garagen zu retten. - Ich finde ein Mittel, eine Flüssigkeit, die man einspritzen und damit Verbindungen wieder bombenfest und sicher machen kann. Wie von Zauberhand steht nun neben meinen Garagen ein Kran. Um die Oberkanten der Garagen wurde eine massiver Balkenkranz gelegt, mit dem der Kran langsam, langsam die Wände wieder in die Senkrechte zieht. Jetzt spritze ich schnell alle Ecken und die Bodenverbindungen mit dem Spezialmittel aus - und siehe da - es hält. Das Dach wird neu aufgelegt. Der Balkenkranz bleibt als Zierde und zusätzlicher Halt. Er ist dunkelbraun lasiert. Meine Garagen werden dadurch schöner, als sie vorher waren. Die Tore werden eingesetzt und Restarbeiten abgeschlossen. Fertig! Ich bin froh - und stolz auf meine alte, neue Doppelgarage."

Nun lachte Cornelia wieder und sagte: "Danke! Jetzt geht es mir viel besser! - Dein Tipp war super! - Es gibt wirklich immer einen Weg! Ja, immer! - Danke nochmals!"
 

Träume! - Gute und schlechte - sie gehören zum Leben. Doch was steckt dahinter - und wie kann man besser und bewusster damit umgehen?

Das hat uns anschließend dann noch eine ganze Weile beschäftigt, mit folgendem Ergebnis:
 

Das Anliegen der Träume

Jeder Mensch träumt mehrmals während seiner Schlafperiode. Das habe Wissenschaftler eindeutig nachgewiesen. Würde einem Menschen die Möglichkeit zu träumen genommen, so würde er wohl über kurz oder lang sterben. Träume sind lebens-notwendig.
Man kann sich das so vorstellen, dass das Unterbewusstsein über eine innere Bühne (wie im Theater) verfügt. Dort inszeniert es - nach Lust und Laune, aber auch zur Verarbeitung von Tagesereignissen - die Träume. Ziel ist es, zu einem guten, gesunden, tiefen und entspannten - und damit erholsamen - Schlaf beizutragen.
 

Träume sind eine Möglichkeit der inneren Entfaltung

In jedem Menschen sind viele Anlagen, Fähigkeiten und Neigungen angelegt, vor allem auch Fantasie und Kreativität (schöpferische Vielfalt eigener Ausdrucksmöglichkeiten). In der äußeren Lebens-Wirklichkeit bleibt viel davon unberücksichtigt und unentdeckt. Dadurch, dass das Unbewusste die Träume veranstaltet, haben alle Kräfte, die schon wachen und auch die noch schlummernden, die Möglichkeit, dort mitzuspielen. Das macht Spaß. Und die so gewonnen Wohlgefühle übertragen sich auf den schlafenden Menschen. Entspannung und erholsame Schaftiefe nehmen zu.

Die noch unentdeckten inneren Anteile werden in den Träumen zwar nicht bewusst entwickelt und in den Alltag hereingeholt, aber zumindest wohltuend beschäftigt und damit als lebendige Ansätze erhalten. Würden sie überhaupt nicht gebraucht und eingesetzt, würden sie verkümmern und verloren gehen, ähnlich der nicht bewegten Muskulatur in einem eingegipsten Bein. Doch so bleibt das innere Potential lebenslang erhalten und speist Neugierde und Auftrieb zu Veränderung, Weiter-Entwicklung und Dazu-lernen, wann immer der Mensch es für sich will.

Welche Überraschung, wenn wir dann im Laufe der Jahre immer wieder an neuen Inhalten Gefallen finden (neue Berufe, Kurse, Seminare, Tanzen, Malen, Schreiben usw. usw.), an denen wir bis dahin kein Interesse hatten oder glaubten, es nicht so gut zu können. So tun sich zusätzliche Quellen der Freude auf - und das eigene Leben wird spannender, bunter und vielfältiger.

Mit dem Aufwachen schließt sich der innere Vorhang der Traumbühne. Die Bilder verschwinden und die Erinnerungen sinken ins Vergessen. Entscheidend ist nicht, die Träume zu erinnern, sondern das Gefühl zu spüren, gut und tief geschlafen zu haben. Auf die Wirkung kommt es an. - Träume sind Kinder des Schlafes - und sie wollen, wenn nichts Ungewöhnliches passiert, auch in der Welt bleiben, in die sie gehören, nämlich im Unbewussten.
 

Das Unbewusste im Hintergrund - und seine Funktionen

Das Unbewusste schläft nie. 
Es hat eine Fülle lebenswichtiger Aufgaben. 
Unter anderem

  • steuert es die Organfunktionen, den Herzschlag, den Blutkreislauf, die Verdauung usw. Das Leben geht - auch im Schlaf - weiter, wenn auch mit anderen Schwerpunkten.

  • unterstützt und hilft es seinem Menschen, die von ihm vorgegebenen Ziele zu verwirklichen. - Jeder Gedanke, jedes äußere Bild und jede innere Vorstellung, auch jedes gelesene, ausgesprochene oder auch gehörte Wort ist dabei Auftrag für das Unbewusste. Genau in dieser Richtung werden dann die inneren Kräfte verstärkt, damit der Mensch erreicht und vermehrt, was er sich wünscht oder ‘nicht (!)’ wünscht.

  • sorgt es mit den Träumen nicht nur für einen qualitativ besseren Schlaf, sondern gleichzeitig auch für die Erhaltung des inneren Potentials noch unentdeckter Neigungen, Fähigkeiten und Anlagen. Es wendet also spielerisch die eigene Kreativität an, auch wenn sie der Mensch in seinem äußeren Leben oftmals vernachlässigt.

  • ist es Sprachrohr und damit Botschafter des tief-innersten Kerns (Lebensfunke, göttlicher Funke, innere Weisheit, höheres Selbst), der jeden Menschen lebt. Dort liegen die Antworten und auch die Anregungen, wie es jetzt ‘für diesen Menschen und sein Leben’ am besten und damit wohltuensten wäre. Aufgabe des Unbewussten ist es dann, diese Botschaften zu transportieren und den Menschen darauf hinzuweisen.
     

Das Unbewusste als Berater

Das kennt sicherlich jeder aus eigener Erfahrung, dass in einer kniffligen Situation von innen ein Wissen aufsteigt, eine Intuition: "So ... ist das jetzt (für mich) richtig und gut!" - Ob dieser innere Rat dann auch außen Berücksichtigung findet, ist eine andere Sache. Denn für die aktuelle Entscheidung ist immer der Mensch selbst zuständig, der dann auch die Auswirkungen seines Verhaltens und Handelns zu tragen hat. Die Intuition wird mit verständlichen Worten oder Inhalten bewusst und kann sofort umgesetzt werden. Das ist eine Ausnahme.
Denn ansonsten hat das Unbewusste für seine Botschaften keine Worte, sondern nur Bilder, Symbole und Gefühle. Aufgabe des Menschen bleibt es dann, die für ihn darin steckenden Botschaften, wenn er das will, zu entschlüsseln und zu beachten.

Im Wachzustand beeinflusst das Unbewusste das eigene Denken, Verhalten und Handeln und wirkt ganz entscheidend mit, dass ‘die’ Ergebnisse zustande kommen, mit denen der Mensch dann konfrontiert ist. Es ist eine Frage der Zeit, wie viele und wie große Niederlagen, Rückschläge, Schmerzen und Krankheiten der Mensch braucht, bis er stehen bleibt und sich, statt zu klagen, beim eigenen Unbewussten bedankt und zu fragen beginnt: "Welche Botschaften. Anregungen und Chancen ergeben sich für mich aus dieser Situation, in der ich gerade stecke oder an der ich beteiligt bin?"

Im Schlaf stehen dem Unbewussten die Träume als Transportmittel für seine Botschaften zur Verfügung. Die Träume entwickeln sich immer auf ein gutes Ende zu. Doch der Verlauf hat - ganz natürlich - Schönes und Beglückendes, genauso wie Schweres und Belastendes. Entscheidend ist der Ausgang bzw. die Wirkung am Ende. Und die spüren wir, wenn wir aufwachen.
Es ist wie beim Bergsteigen. Vor dem Gipfel steht der Aufstieg mit all seinen Anstrengungen und manchmal auch Gefahren und Ängsten. - Oder auf dem Spielplatz der Kinder: Erst ist alles wunderschön, dann gibt es großes Geschrei, Streit und Tränen und schließlich folgt wieder die dicke Versöhnung mit eitel Sonnenschein am Schluss. Dann war es ganz doll! - Und so weiter.

Will nun das Unbewusste über den Traum seinem Menschen eine wichtige Mitteilung zukommen lassen, dann unterbricht es den Traum an einer Stelle der Handlung, die symbolisch für die Botschaft ist. Der Mensch wacht auf und erinnert dieses Teilstück des Traumes, zumindest aber das Gefühl.

Doch wie lassen sich nun die erinnerten Traumteile und Gefühle entschlüsseln, so dass die darin enthaltenen Botschaften verständlich werden?
 

Angenehme Träume und Gefühle

Wird (ausnahmsweise) ein schöner und erfreulicher Traum erinnert - oder auch nur ein gutes Gefühl, so stecken darin von Innen kommend Lob und Anerkennung: 
"Ich bin in einer Richtung unterwegs, die für mich stimmt! - Ich bin gut und richtig, so wie ich bin! - Ich mache achtsam weiter!"
Es ist angebracht, sich dafür auch immer wieder beim eigenen Unbewussten zu bedanken. Für jeden sind Lob und Anerkennung ungemein wichtig und fördernd, aber sie sind keineswegs selbstverständlich, weder von außen, noch von innen.
 

Unangenehme Träume und Gefühle

Unangenehm sind Träume und Gefühle nur dann, wenn sie Träger von Botschaften sind, auf die das Unbewusste nachhaltig aufmerksam machen will. Je größer Angst, Schrecken, Schmerzen oder auch andere ungute Gefühle sind, desto wichtiger ist die enthaltene Botschaft für den Menschen.

Natürlich werden von verschiedenen Fachleuten, Autoren und auch der Überlieferung bestimmten Traumbildern, Tieren, Zahlen oder anderen Symbolen ganz bestimmte Bedeutungen zugeschrieben. Diese Bedeutungen mögen aus der Erfahrung heraus und ganz allgemein betrachtet durchaus interessant sein. Sie entsprechen aber nicht den höcht-persönlichen Bedeutungen und Zusammenhängen eines Träumenden. Diese kann nur jeder für sich herausfinden.

Auch ist es sicherlich richtig, dass jede Figur im Traum, gleichgültig, ob Familienangehöriger, Bekannter oder auch Unbekannter, Mensch, Tier oder Symbol, einem innerer Teil des träumenden Menschen entspricht. Doch auch das hilft wenig, wenn es um die persönlichen Botschaften der Träume und Gefühle geht.

Immer wieder kommt es auch vor, dass die Traumsituation ein Spiegelbild der momentanen Lebenssituation des Träumenden ist. Vielfach ist dann auch schon erkennbar, in welche Richtung die eigene Entwicklung weitergehen sollte. Doch erst die intensive Auseinandersetzung mit dem Traum kann Klarheit und Überblick und damit konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für Gegenwart und Zukunft bringen.
 

Die 'persönlichen' Botschaften herausfinden

  1. Aufschreiben:  
    Träume und dazugehörige Gefühlseindrücke sind flüchtig. Auch wenn sie erinnert werden, habe sie das Bestreben, schnell wieder zu verschwinden (ganz oder teilweise vergessen zu werden, zumindest Einzelheiten). Deshalb ist es wichtig, sofort nach dem Aufwachen das, was an Erinnerungen aus dem Schlaf mitgebracht wird (Traumteile, Empfindungen, Gefühle, Gedanken) handlungsgenau und ‘in der Gegenwart’ formuliert aufzuschreiben. Gegenwart beschreibt: Es passiert jetzt und unmittelbar. Genau das entspricht dem Traum.
     
  2. Assoziationen:  
    Nach dem Notieren des Traumes, ist es gut, das Ganze für 5 - 10 Minuten nachklingen zu lassen. Also nichts ‘absichtlich’ zu tun oder zu denken und das, was in dieser Zeit an Gedanken oder Worten aufsteigt, so wie es eben kommt, aufzuschreiben (einzelne Stichworte), auch wenn es gar nicht dazu gehörig oder gar verrückt scheint.
     
  3. Dem Traum ein gutes Ende geben:  
    Der nicht unterbrochene, innere Traum hat immer ein gutes Ende, verbunden mit einem guten Gefühl. Der unterbrochene und teilweise erinnerte Traum hat das meistens nicht.
    Abgesehen von der Botschaft, die so vermittelt werden soll, hängt nun der Traum als solcher unvollendet in der Luft. Von großer Wichtigkeit ist es deshalb, zunächst dem Traum das ihm zustehende gute Ende zu geben. Das geschieht, indem er im Wachzustand in Form einer kleinen Geschichte eine Fortsetzung mit einem guten
    Schluss bekommt. Damit kann der Traum wieder dorthin zurückkehren, wo er eigentlich hingehört, nämlich ins Unbewusste bzw. in das Vergessenwerden. Er muss dann nicht mehr belastend in der wachen Gegenwart herumgeistern.
    Ein Traum kennt keine äußeren und mit der Realität vergleichbaren Beschränkungen. Im Gegenteil, für ihn gilt, ähnlich wie für das Märchen: "Alles ist möglich und alles ist erlaubt - nichts ist unmöglich!" Gleiches gilt natürlich auch für die Traumfortsetzung. - Auch die Traumfortsetzung soll in der Gegenwart formuliert und aufgeschrieben werden. 
    Am Ende müssen Erleichterung und ein gutes Gefühl spürbar sein.
     
  4. Bausteine der Botschaft:  
    Nun geht es ans Eingemachte.
    Mit dem wieder gewonnen guten Grundgefühl kann nun der Traumtext (soweit notwendig auch zusammen mit den Assoziationen) nochmals langsam gelesen werden. Während des Lesens nun die Wort, die spürbar als besonders wichtig ins Auge springen, markieren. Insgesamt etwa 10 Worte.
     
  5. Bedeutungen der Bausteine im einzelnen:  
    Nun jedes einzelne Wort nacheinander herausgreifen und dazu kurz (in jeweils wenigen Sätzen) aufschreiben, welche ‘persönliche’ Bedeutung das momentan hat. Auch, welche Vorstellungen (Bilder) und Hoffnungen sich damit verbinden. - Intuitiv, ohne groß nachzudenken.
     
  6. Fragen nach dem persönlichen Gesamtzusammenhang 
    in der jetzigen Lebenssituation:
    Alle ausgewählten Worte mit ihren gefundenen, eigenen Bedeutungen nun nacheinander langsam lesen. Dann sich selbst die Frage stellen: 

"Worauf weist mich das im Moment besonders hin? 
Welche Chancen (und Aufträge) bieten sich mir da zur eigenen Veränderung und Weiter-Entwicklung an?" 

Sollten sich diese Fragen nicht schnell und eindeutig beantworten lassen, dann die vorher ausgewählten Worte mit ihren Texten nochmals lesen und dabei weitere Worte markieren, die ‘jetzt’ spürbar ins Auge stechen. Wiederum ca. 10 Stück. Mit Nr. 5 fortfahren. -
Sollte das Ergebnis immer noch nicht klar und eindeutig sein, dieses Verfahren wiederholen. Im Prinzip so oft, bis die Fragen eindeutig, ehrlich und innerlich überzeugend beantwortet werden können.
In der Regel ist das nach dem ersten, spätestens nach dem dritten Mal der Fall.
 

  1. Folgerungen (notwendige Veränderungen bzw. persönliche Verbesserungen):
    Damit müsste der Inhalt der Traumbotschaft klar sein: 
    "Ich sollte ......, damit ich mich immer wohler fühle, alleine, mit dem Partner und mit anderen zusammen."

Die Frage ist nun: "Will ich das für mich ?"
Die Antwort hat immer Licht- und Schatten-Seiten. Veränderungen, auch wenn es um Verbesserungen geht, sind meist anstrengend. Sie verlangen entsprechende Konsequenzen im eigenen Alltag.

Wenn ‘NEIN’: 
Welche Veränderungen und damit Anstrengungen erspare ich mir
(Vorteile / Nutzen) ?
Auf was muss ich dann verzichten (Nachteile / Verlust) ?

Wenn ‘JA’: 
Was gewinne ich damit (Vorteile / Nutzen) ?
Auf was muss ich dann verzichten, und sei es auch nur ein Teil meiner bisherigen Gewohnheiten (Nachteile / Verlust) ?
Welche Möglichkeiten der Verwirklichung bieten sich an?
Für welchen Weg entscheide ich mich?
Was soll mein nächster (mir möglicher) Schritt in diese Richtung sein?
Wann genau will ich damit anfangen?
Lohnt es sich? 
Wenn die eigene Entscheidung stimmt, müsste jetzt ein eindeutiges ‘JA’ in Verbindung mit einem guten Gefühl kommen.
 

Traumrest nur ungutes Gefühl
Eine Besonderheit ist es, wenn nach dem Aufwachen kein Traumrest, sondern nur ein ungutes Gefühl wahrnehmbar ist. Dann beginnt die Bearbeitung mit der genauen Beschreibung (Nr. 1) dieses Gefühls, fährt fort mit den Assoziationen (Nr. 2), die in diesem Fall besonders wichtig sind, geht weiter mit einer dazu frei erfundenen kleinen Geschichte (ca. 1/2 - 1 Seite), die dann mit Freude und einem guten Gefühl endet, und fährt dann mit Nr. 4 ff. fort.

 

Entwicklungschancen
Entwicklungsmöglichkeiten

 

Erinnerte Träume
und aus den Träumen resultierende Gefühle
bieten Botschaften an.

In ihnen stecken
Aufforderungen zur Verbesserung
(Verbreiterung und Intensivierung)
des eigenen Lebens.

 

 

Träume teilen

einander erzählen
 

Jeder hat viele Träume - und das nicht nur nachts: Lebensträume - was ich noch gerne machen, erreichen, erleben würde, Partnerträume - was ich mit meinem Partner zusammen verwirklichen möchte, Sexualträume - mit wem und wie ich Sexualität auch noch probieren und leben möchte usw.
Diese Träume müssen sicherlich nicht alle verwirklicht werden. Viele sind einfach schön zum Anschauen (wie ein Bild / es sind ja 'innere Bilder') - und damit eine Bereicherung des eigenen Lebens. Einige aber sind sicherlich so wichtig, dass sie ganz oder zumindest teilweise verwirklicht werden wollen, weil die Sehnsucht danach so groß ist.

Wichtig ist, sich selbst klar zu werden, welche Träume da sind, wie sie im einzelnen ausschauen und welche Wichtigkeit sie haben. Eine wertvolle Hilfe ist es, sie aufzuschreiben und dazu jeweils kleine Geschichten zu erfinden (wie ich mir vorstelle, dass ich dann bin, wie es mir geht und wie sich mein Leben verändert, wenn genau dieser Traum für mich in Erfüllung geht). Also ein Tagebuch der eigenen Träume zu führen, das nach einer Zeit (z.B. ½ Jahr) wieder hervorgeholt, bedacht und aktualisiert werden kann.

Für eine Paarbeziehung ist das gegenseitige Erzählen der je eigenen Träume und der dazu gehörenden Bilder und Geschichten eine wunderbare Möglichkeit, mehr voneinander kennen zu lernen, nicht im Alltagstrott eingeschlafene Füße zu bekommen und Beziehungslangeweile zu spüren, sondern die eigene Lebendigkeit zu beschreiben und damit vielleicht sogar neue Anregungen in die Beziehung hereinzuholen.
Es ist eine Möglichkeit, das - alleine oder auch zu zweit - zu probieren und so zu sehen, ob es sich lohnt, ein Traumtagebuch zu führen, sich die eigenen Träume in Abständen immer wieder bewusst zu machen, und sie vielleicht sogar miteinander zu teilen.

 

Thema der Woche ab 20.01.11  (19.02.05)   (Das Unbewusste ..)   Botschaften des Unbewussten, die andere Botschaft Gottes, Spiegel der Selbsterkenntnis, Warnungen, Aufforderungen, Visionen usw.? - Was steckt dahinter und wie können 'meine' Träume mir helfen, 'mein' Leben erfreulicher, bunter, vielfältiger und intensiver weiter zu entwickeln?

Thema der Woche ab 10.09.11  (23.07.05)   (Träume teilen ..)   Versteckt, tiefdrinnen, sind viele eigene Träume, solche, die einfach nur schön anzuschauen sind und solche, die verwirklicht werden wollen. - Es sind Schätze, die entdeckt und bewusst gemacht werden wollen - und für eine Partnerschaft mit gegenseitigem Erzählen, Quellen des Kennen-lernens und Anregungen für gemeinsame Entwicklung.

siehe auch:    Newsletter Nr.56      Spiele in diesem Buch          Ziel-Sätze 

                     MOSAIK / Sichtweisen (1) - Krieg und Frieden (ein Traum)      MOSAIK / Weisheit 

  

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