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Sprache 

 

 

Erst Sprache macht Mensch-sein moeglich!

 

 

 

Sprache  1 

braucht Bewußt-sein

Sprache ist die einzige Möglichkeit das Eigene innerlich zu denken und zu klären und nach außen auch zu er-klären.

Ausdrucksmöglichkeiten gibt es viele: Malen, Bildhauern, Theater spielen, Musizieren, Singen, Tanzen usw. usw. Alle können das Eigene - mehr oder minder deutlich - symbolisch andeuten. - Doch nur Sprache kann es so in Worte fassen, dass man sich selbst versteht - und auch vom Zuhörer verstanden wird.

Sprache ist die Voraussetzung für Bewußt-sein.
Und Bewußt-sein ist Voraussetzung für die eigene Sprache.

 

 

 

Sprache  2 

und tragfähige Nähe

Nur wenn auch die Sprache mit ihren Worten und deren ganz persönlichen Bedeutungen dabei ist, können die eigenen Gefühle und Bedürfnisse innerlich geklärt und nach außen verständlich gemacht werden.

Nur in Worte gefasst, kann aus Bildern und Gesten, Gefühlen und Gelerntem ein klares Bewußt-sein für das Eigene und Verständnis für das Andere entstehen.

Miteinander und Nähe brauchen Verbindung im Verstehen. - Das wiederum braucht auch die treffenden Worte - und Aufmerksamkeit und Zeit genau dafür.

 

 

 

Sprache  3 

verstehen und verständlich machen

Sprache ist das wohl wichtigste Verständigungs-Werkzeug zur Gemeinschaft mit mir selbst und mit anderen.
Nur die mir geläufige Sprache ermöglicht es, innerlich meine Gedanken, Gefühle und Vorstellungen mit meinen Worten klar zu machen.
Doch um mich auch dem Partner und anderen Menschen verständlich machen zu können, muss ich Worte wählen, die ‘gleichzeitig’ Meines beinhaltet und - zumindest mit ihren gängigen Bedeutungen - auch dem anderen vertraut sind.

Das mit Worten zum Ausdruck gebrachte bleibt immer nur eine Annäherung an das, was ich gerade meine und wonach mir wirklich ist. Worte haben zwar eine allgemein übliche Grundbedeutung, werden dann aber von jedem innerlich mit höchst-persönlichen Gefühlen, Hoffnungen, Bildern, Erfahrungen und Erinnerungen ergänzt.

Je genauer ich - als Mensch und Person - also verstanden werden will, desto mehr muss ich ins Einzelne gehend erklären, was alles für mich in meinen Worten steckt. Mit dem Wort ‘Liebe’ spreche ich zum Beispiel eine Grundrichtung an, teile aber von mir persönlich noch nichts mit. Erzähle ich aber, was für mich alles zur Liebe gehört (z.B. Vertrauen, Nähe, Zusammengehörigkeitsgefühl, miteinander reden, Zuverlässigkeit, einander an der Hand nehmen, streicheln, mich auf den anderen freuen usw. usw.), dann werde ich mit meinen Vorstellungen schon etwas verständlicher. Doch auch da hat wieder jedes einzelne Wort (z.B. Nähe), seine weiteren, persönlichen Einzelheiten und Feinheiten.

Mit Sprache, diesem allgemein zur Verfügung stehenden Werkzeug, kann ich mich dem, was mich bewegt, also immer nur annähern. Ich kann es nie punktgenau treffen.

Verstehen hat dabei viele Abstufungen. Es kann sich nur auf Außen beschränken oder auch das persönliche Innen mit einbeziehen. - Häufig reicht Gesprächspartnern das Verstehen der groben Richtung und der äußeren Inhalte (z.B. beim Plaudern über dies und das). Da genügt die Oberfläche. Der Mensch hinter den Worten, was ihn dazu also persönlich und innerlich bewegt, wird dann kaum erkennbar.

Doch wenn es um engere Beziehungen oder gar partnerschaftliche Angelegenheiten geht, sind mehr und mehr Einzelheiten wichtig. Da bekommen nun auch die 'persönlichen' Feinheiten zunehmend Bedeutung und Gewicht und auch das, was dazu innerlich abläuft (z.B. Gefühle, Befürchtungen, Ängste, Hoffnungen usw.). Das verlangt beschreibendes Erzählen, auch und gerade von Persönlichem - und durch den Zuhörenden behutsame, zusätzliche Fragen zu dann noch vorhandenen Unklarheiten.

Je genauer erzählt und auch nachgefragt wird, desto mehr kann man sich dem annähern, was gerade ausgedrückt werden möchte. Und zwar interessanterweise für sich selbst 'und' für den Zuhörenden.
 

verständlich machen

 
 

 
 

Sprache schafft Bewusstsein und
Bewusstsein lässt uns handeln.
   
(ohne Bewusst-sein ist das Handeln 
automatisch, triebhaft oder instinktgesteuert)
 
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  Meine Sprache bestimmt mein Denken und
mein Denken bestimmt meine Handlungen.
                               (unbekannt)

 

siehe auch:    Gedanken     Gewaltfreie Kommunikation      Kommunikation (V-Fugru)     Newsletter Nr.19   
                     Streit (6)      Verstehen(2)+verständlich machen     Worte 

 

                     LABYRINTH / Verst.+verständl.machen  

                     MOSAIK / Gespräch4      MOSAIK / Wahrheit      MOSAIK / Ziele (1) - verst.+verstanden werden  

  

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