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Spiegel
Inhalt /
Hinweise:
  •       Spiegel (1)  -  der 'eigenen' Art!  HINWEIS:  I-Fundgrube

  •       Spiegel (4)  -  Zit.24  HINWEIS:  S-Fundgrube

  •  Spiegel  (2)  -  Er hilft 'mir', MICH zu verbessern !

  •  Spiegel  (3)  -  Ich bewundere, verurteile, ...

  •       Kurzanleitung     "Was sagt MIR der Krisen-Spiegel?"

  •       Zitate 16:     Alles ist auch in mir! (Hazrat Inayat Khan) 

 

 

Spiegel  2

Er hilft 'mir', MICH zu verbessern ! 

 

Der Spiegel im Bad, im Gegenüber und in der Situation, die ich gerade erlebe, ist etwas sehr wichtiges für mich. Ermöglicht er mir doch zu erkennen, wie ich nach Außen wirke und was ich durch mein Verhalten (mit-) bewirke. Ich wüsste es ja sonst nicht.

Zur Überprüfung, ob das, wie ich es innerlich meine, auch nach außen so ankommt und die gewünschten Wirkungen bringt, brauche ich gleichzeitig den Kontakt zu zwei Informationsquellen, nämlich 

-  

meinem inneren Wollen (was will ich erreichen?),
meinem Verhalten, mit dem ich das versuche (Weg, Methode) und
dem Gefühl, das dazu innerlich da ist einerseits und 

-  

zu den dann außen eintretenden Folgen und Wirkungen (Reaktionen der anderen, Zustimmung, Ablehnung, Erfolg, Niederlage usw.) andererseits.

Ich kann mir z.B. das Gesicht verschmiert haben. Ich meine toll in Form zu sein, ängstige und erschrecke aber durch mein Aussehen andere Menschen. - Ich weiß es so lange nicht, bis ich es im Spiegel  erkennen und dann mein Aussehen und damit meine Außen-Wirkung verbessern kann. Der Spiegel kann aus Glas oder auch ein anderer Mensch sein.

Ähnlich, wie mein Gesicht, kann auch mein eigenes Verhalten ‘verschmiert’ sein, das heißt, ich meine innerlich, es sei freundlich oder doch zumindest angemessen, es wird aber außen ganz anders erlebt (erkennbar an den Reaktionen der anderen oder an Ergebnissen, die ganz anders ausfallen, als ich sie mir eigentlich gewünscht hätte). Wieder kann mir nur der Spiegel helfen, mein eigenes Verhalten so zu verbessern, dass ich auch nach Außen so verstanden werde und zu solchen Wirkungen beitrage, wie ich sie mir wünsche.

Ich kann den Spiegel selbst erkennen indem ich Situationen und Wirkungen (z.B. Ärger, Spannungen, Auseinandersetzungen, Streit usw.), an denen ich beteiligt war, neu überdenke. - Dabei geht es nur um meinen Anteil, denn nur dafür bin ich selbst verantwortlich und nur diesen kann ich auch in eigener Zuständigkeit verbessern (z.B. reagiere ich ungeduldig, schroff und fordernd, so wird sich die Situation ganz anders entwickeln, als wenn ich aufmerksam und einfühlsam zuhöre und dann auch mein Anliegen erkläre - usw.).

Auch in der Begegnung mit einem Du oder im Beteiligt-sein an einer Situation kann ich mir den Spiegel der Überprüfung meiner Art der Beteiligung holen, indem ich mir im Nachhinein die Situation innerlich nochmals - wie im Kino einen Film - anschaue. Jetzt sehe und erlebe ich mich von außen. Da wird plötzlich vieles klarer, vor allem auch, wie ich mich an dieser Situation verbindlicher und damit erfolgreicher hätte beteiligen können. Erfreulicher für mich selbst und andere!

Ein besonderes Geschenk ist der Spiegel in Form eines freundlichen Hinweises eines anderen Menschen. "Ich erlebe dich ärgerlich, unzugänglich, unfreundlich usw.!", vielleicht dann auch noch mit dem Hinweis: "Mir wäre geholfen, wenn du mir da (im Verhalten, im Inhalt usw.) ein wenig entgegen kommen würdest!"

Der Spiegel bietet mir Chancen und Angebote zum Dazu-lernen, damit ich in der Zukunft in gleichen oder ähnlichen Situationen nicht mehr nur auf meine bisherigen Möglichkeiten angewiesen und darauf festgelegt bin, sondern nun auch neue und erfolgversprechendere Verhaltensweisen wählen kann.

 

 

 

Spiegel  3

Ich bewundere, verurteile, bekämpfe - was?

 

"Ich sehe im anderen immer das, was ich auch selber bin oder war,
was ich auch an mir besonders mag oder nicht mag!"

Das ist eigentlich logisch, denn nur wenn ich von dem, was mich da anrührt, z.B. von dieser Freundlichkeit meines Gegenübers oder auch von seiner Heftigkeit, oder von der feingliedrigen Beweglichkeit des Tigers im Tierpark usw. usw. (bewusst oder auch noch unbewusst) etwas in mir trage, nur dann habe ich dafür auch die Wahrnehmung und einen eigenen Wertmaßstab.

Ein entsprechender Teil in mir geht also mit dem, was ich außen wahrnehme, in Resonanz.

Was habe ich alles in mir?
Was sehe, erlebe und spüre ich alles?
Worüber spreche ich?

 

     Mehr über Beglückendes, Erfreuliches und Anregendes?
 

Sind es also Dinge, die mir gefallen, ein Bild, ein Tanz, ein erfreuliches Zusammenspiel in einer realen Situation oder im Theater, ein Liebespaar usw. - oder ist es etwas, was ich auch mache und schon ganz gut kann?

Was sagt mir das?

"Ich bin ganz zufrieden und lasse alles so, wie es ist (Stillstand)!"
     oder
"Ich bemühe mich auch jetzt um Wachstum und Weiter-Entwicklung!"


Bin ich bereit, mich dem natürlichen und lebensfördernden Prozess des Weiter-Wachsens zu stellen, dann könnte die nächste Frage lauten:

"Will ich mit Achtsamkeit meine schon vorhandenen Fähigkeiten und Neigungen noch besser und genauer kennen-lernen und weiter verfeinern? Außerdem durch Hinzulernen und Probieren von Neuem meine Möglichkeiten ergänzen und ausbauen und so selbst für noch mehr und noch intensivere Freude und Wohl-fühlen sorgen, mein Leben also insgesamt vielseitiger, bunter und kreativer ausgestalten (tanzen, malen, schnitzen, weben, meditieren, verschiedenste Arbeitsfelder erkunden, Praktisches erfinden usw.) ?"


Der Spiegel kann mir also auch helfen, wenn ich Positives und Schönes erlebe, indem er mich aufmerksam macht:

"Was gefällt mir besonders? 

  Was zieht mich an? 

  Was könnte mich noch reizen, es selbst auch zu tun und zu sein? 

        Was würde mich weiter fördern und mir gut tun?"

 

oder (worüber spreche ich?)

     Mehr über Belastendes, Ärgerliches und Schmerzliches? 
 

Sind es also Inhalte die mir fehlen, die mich ärgern, worüber ich klage? Beschreibe ich all das, wie es nicht sein sollte, genau und immer wieder? Füllt das also, was mir nicht gut tut und was ich nicht will einen erheblichen Teil meines Denkens und Sprechens? Fühle ich mich dementsprechend - und es wird und wird nicht besser?

Was sagt mir nun das?

"Ich mache so weiter und erwarte von den anderen, von meiner Umgebung oder irgendwie, dass es besser wird!"
       oder
"Ich nehme mein Schicksal ab sofort in die eigenen Hände und sorge selbst und in eigener Zuständigkeit dafür, dass ich mich wieder wohler fühle, mehr Freude habe und mehr lachen kann - alleine und mit anderen zusammen!"


Bin ich bereit, selbst für mich besser zu sorgen, dann könnten die nächsten Vorsätze lauten:

"Ich suche und finde heraus, welche Lernangebote und Chancen für mich genau in den einzelnen belastenden Situationen stecken.
Ich laufe vor den Schmerzen nun nicht mehr davon, sondern ich nehme sie an, gehe durch sie hindurch und gehe dann weiter, indem ich mein Denken, Handeln und Verhalten weiter-entwickle (dazu-lerne und mehr Beweglichkeit, Aufmerksamkeit, Klarheit, Umsicht, miteinander reden, mich selbst mit Worten besser ausdrücken können, Freude usw. übe)! - Wenn ich alleine nicht weiterkomme, hole ich mir die Hilfe von kompetenten Fachleuten!"


Der Spiegel kann mich also anregen, mir Fragen zu stellen:

"Wie machen es andere? 

  Welche Menschen sind für mich Vorbilder, die mitten in der 
  Realität ihres Lebens stehen und gleichzeitig Menschlichkeit 
  und Freude ausstrahlen? 

  Welche Lernangebote und Erfahrungen in der Volkshochschule 
  und bei anderen Bildungsträgern könnten mir gut tun? 

  usw. usw."

  

 

 

 

 

Kurzanleitung  "Was sagt MIR  der Krisen-Spiegel?"

Sich selbst aufmerksam beobachten! 
Immer wenn "Du bist.., du sollst.., du musst.., du kannst.., man macht.., ich sehe dich so.. usw. (Du-, Außen- und Situations- bezogenes) kommt (laut oder auch nur innerlich leise), vor allem aus Spannung und Ärger heraus, den Spiegel einschalten:
Alle Aussagen umwandeln und zum Ich zurückholen - z.B. "Ich bin.., ich sollte.., ich muss.., ich mache.., ich sehe mich so.., für mich ist es... usw."
Wie geht es mir jetzt? 
Was habe ich vorher gemacht (z.B. Vorwürfe, bevormunden, erwarten, fordern, beschimpfen, behaupten, klagen, abwerten, besser wissen, Recht haben wollen usw.)? 
Wie möchte ich das künftig verbessern? (z.B. mit *)

 

 

Zitate 16:    Alles ist auch in mir!

Ich habe gut und böse gekannt,
Sünde und Tugend, Recht und Unrecht;
ich habe gerichtet und bin gerichtet worden;
ich bin durch Geburt und Tod gegangen,
Freude und Leid, Himmel und Hölle;
und am Ende erkannte ich,
dass ich in allem bin
und alles in mir ist.
                      Hazrat Inayat Khan

 *) Gewaltfreie Kommunikation    

 

Thema der Woche ab 10.09.13  (07,06)   Newsletter Nr.86   Der Spiegel an der Wand - und der Spiegel in der Reaktion meines Gegenübers bzw. in anderen Menschen - und der Spiegel in dem was ich bei mir selbst und bei anderen wahrnehme, was mir da besonders auffällt. - Er ist wertvoll, der Spiegel! Ich begegne ihm täglich. Wie ist es, wenn ich ihm in all seinen Facetten mehr Aufmerksamkeit schenke? 

Thema der Woche ab 20.09.13 (07)  (Kurzanleitung / Krisen-Spiegel)    Vorwürfe, bevormunden, erwarten, fordern, beschimpfen, behaupten, klagen, abwerten, besser wissen, recht haben wollen usw. - tägliche Begleiter - und Auslöser von Ärger und schlechter Stimmung bei allen Beteiligten. - Doch sie können zu eigenen Helfern werden, wenn wir die Chance nützen und den Botschaften des Spiegels nachgehen. 

siehe auch:  Beschuldigen     *) Gewaltfreie Kommunikation      Rollen      

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