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Schützen

Es ist auch wichtig, 'sich selbst' zu schützen!

 

In einem Gespräch erzählte mir Anja, dass sie jeden Tag mit eigenen Zielsätzen beginne. Einer davon lautet, sagte sie,: "Ich bin geschützt:, eingehüllt in Licht und Wärme!" und fuhr dann fort: "Weißt du, ich mache es wie die Indianer und andere Urvölker. Ich lasse in meiner Vorstellung um mich herum eine Lichthülle entstehen. Das tut gut und es hilft mir, Verletzungen und alltägliche Angriffe abzuschwächen. Dann treffen sie mich nicht mehr so massiv und ich kann besser damit umgehen."

"Das finde ich prima, ich mache das ähnlich", antwortete ich, "aber ich habe meine Schutzvorstellungen noch ein bisschen erweitert. Der äußere Schutz ist ja doch mehr die göttliche (Licht-) Energie, mit der ich mich zu meinem und anderer Menschen Wohl verbinde. Gerne mache ich das, wenn ich unter die Dusche gehe. Ich stelle mir dann vor, eine Licht-Dusche zu nehmen. Dadurch entsteht nicht nur ein spürbarer Schutz, sondern das abfließende Licht (Wasser) macht es auch leichter und heller, weil es vieles mitnimmt, was ich nicht mehr brauche. 
Das ist schön und wichtig, doch das reicht mir noch nicht. Denn verantwortlich für mich, mein Wohlbefinden und auch meine Grenzen bin nur ich. Deshalb vergegenwärtige ich mir auch zusätzlich jeden Tag: 

>Ich schütze mich selbst!<

Das ist ein wichtiger Auftrag für mein Bewusstsein und für mein Unbewusstes. Ich bin ja mit meinen Sinnen ständig auf Empfang und kann sie nicht abstellen. Das, was ich aufnehme, geht auch unmittelbar weiter an mein Unbewusstes und kann mir, wenn ich mich nicht schütze, sehr zum Nachteil gereichen.

Das Unbewusste nimmt nämlich das, was es (besonders über das Hören, Sehen und Denken) angeboten bekommt, als Auftrag - und zwar wörtlich. Dazu kommt, dass es Verneinungen, wie z.B. ‘Ich will nicht krank sein!’ oder ‘Ich will keinen Streit!’ nicht erfassen kann. Es nimmt nur ‘krank’ bzw. ‘Streit’ auf, interpretiert das als Auftrag und hilft mir, ‘krank’ und ‘Streit’ in meinem Leben zu verstärken, obwohl ich mir ja eigentlich das Gegenteil wünsche. - Solche Formulierungen sind un-bedacht und un-achtsam, weil ich mir etwas vornehme, was ich nicht möchte, statt mir bewusst zu machen, was ich tatsächlich will.

Seit ich das verstanden habe, versuche ich immer mehr, mein Denken und Sprechen darauf zu richten, was ich wirklich will (z.B. Ich will bewusst, gesund und mit immer mehr Freude leben [lernen] und so für eine bessere und intensivere Lebensqualität sorgen. - oder: Ich wünsche mir ein klärendes Gespräch, um Unebenheiten, Streit und Gegeneinander aus der Welt zu schaffen.).

Vor manchen Außeneinflüssen, die mir schaden, kann ich mich allerdings nur dadurch schützen, dass ich mich ihnen nicht aussetze. Ich höre mir z.B. keine Werbesendungen an, schalte sehr oft das Radio als Hintergrundgeräusch ab, wenn ich mich darauf nicht konzentrieren will, wähle in meinen Kontakten eher Menschen aus, die mir gut tun, Freude machen und mich fördern und wähle sehr sorgfältig das aus, was ich lese. Was helfen mir z.B. Sensationsnachrichten darüber, wer gerade was angestellt hat? Im Regelfall ist das mäßige Unterhaltung, die mir eher schadet! Oder auch detaillierte Berichte von Katastrophen oder Kriegen? Die belasten, machen schlechte Gefühle und helfen niemandem.

Doch es ist eine ständige Grenzwanderung! Ich will ja offen bleiben für alles, was da ist. Aber ich will dabei auch möglichst wach und aufmerksam prüfen - und entscheiden - was ich in mich einlasse, nämlich möglichst nur das, was mir gut tut und mich fördert. Dazu brauche ich gleichzeitig meine Gefühle (das Mich-spüren) und meinen Verstand (mein Denken, Abwägen und Entscheiden).

>Ich schütze mich selbst!< hat viel damit zu tun, dass ich bereit bin, die Verantwortung für mich zu übernehmen und gut für mich zu sorgen. 
Nicht andere sind zuständig, sonder ich selbst ! Und dieser Zielsatz hilft mir, das nicht zu vergessen und mit meiner Lebenszeit oder meinen Lebensinhalten sorgfältig und kreativ umzugehen."
 
 


 
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