Sorgen für mehr Freude-spüren, Bewußt-sein, Lebendigkeit und Intensität !
Beziehung, Partnerschaft, Ehe, Familie, Schule und Erziehung, Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen, Arbeit und Freizeit, Spiritualität, Sinn, Suche und Wege -  Hier: rollen

Zurück ] Home ] Weiter ]  

[ Inhalte ]   [ Med.Gehen  ]   [ Med.Laufen ]    [ Autor  ]   [ Infos / Links ]

 

    
Rollen ...
Inhalt:

 

Rollen

im Alltag

 

Wenn ich ehrlich bin, muss ich (erfreut) zugeben, dass auch ich, wie jeder andere Mit-Mensch, unendlich vielfältig bin - in meinen Möglichkeiten, Neigungen, Anlagen und Fähigkeiten.
Jeder neue Tag ist von neuem eine Herausforderung und bedeutet Weiter-Entwicklung (neue Erfahrungen und Lern-Chancen), auch wenn vielleicht nur in kleinsten Schritten.

Bereits der Morgen stellt - spätestens vor dem Spiegel im Bad - seine Fragen:
 

Spiegel


Das Leben ist wie ein Theaterspiel.
Jeden Tag betreten wir erneut die Bühne, dürfen mitspielen, es neu versuchen und uns weiter bewähren, dürfen erkennen und spüren, dass jeder einzelne in seiner Art wichtig ist und dazu gehört.
Wir können mit neuen Gesichtern (Haartracht, Bart, Kosmetik), anderen Gewändern (Mode), mehr oder weniger geschmückt und mit neuen Ideen und Vorsätzen (eigene Kreativität und Unternehmungslust) teilnehmen.

Entscheidend ist aber letztlich immer das spürbare Ergebnis aller Bemühungen am Ende eines jeden Tages. Kann ich sagen "Ich habe aus diesem Tag einen schönen, reichen, erfüllten, vielleicht sogar beglückenden Tag gemacht!" ?
Oder muss ich feststellen: "Es ist mir ein wenig gelungen, aber noch nicht so ganz, wie ich das für mich gerne hätte!" Dann schließt sich die Überlegung an: "Was im einzelnen will ich morgen verändern, um mehr zu spüren, dass ich mit mir und der Welt zufriedener bin?"

"Wie spiele ich also meine Rollen?
Welche Rollen wähle ich überhaupt für mich aus?"
 

Will ich eher sein: umgänglich und freundlich, fröhlich, respektvoll, kreativ, gestylt, einfach, übertrieben, dezent oder unkonventionell, achtsam oder Kotzbrocken, Vorwärtsstürmer, Hilfloser oder Duckmäuser, interesselos oder engagiert und anteilnehmend, mit Geld, Besitz und Macht, gesund und beweglich oder mit verschiedensten Schmerzen und Schwierigkeiten? - Oder was?
 

"Welche persönliche Mischung bevorzuge ich heute ?
Was im einzelnen tut mir gut und trägt dazu bei,
dass ich mich besser fühle, alleine und mit anderen zusammen?"
 

Es ist also nicht Kosmetik oder Nicht-Kosmetik, Mode oder Nicht-Mode, Schmuck oder Nicht-Schmuck, viel oder wenig Arbeit, Geld, Ansehen usw., sondern:
 

"Welcher Inhalt, welches Maß und welche eigene Art (Rolle)
ist  ' heute'  für mich
attraktiv, wünschenswert und erfolgversprechend ?"

Diese Frage ist ungemein wichtig, weil: "Wenn ich schon eine Rolle spiele - und das tue ich immer, ob ich das nun will oder nicht - dann doch bitte die  für mich  gerade bestmögliche und wohl-tuendste in der Wirkung!"
 

 

 

Rollen-Spiele

zwischen Vielfalt und Mensch-sein

 

In einer Gruppenrunde kam unlängst das Gespräch auf einen früheren Teilnehmer. Einer der Anwesenden bemerkte in recht abfälligem Ton: "Der spielte doch nur Rollen!" Die Betonung lag dabei auf spielen und Rollen.
Schon bot sich ein interessantes, neues und gemeinsames Thema. Wir haben es danach gründlich hinterfragt und durchleuchtet und dabei herausgefunden, dass Rollen-Spiele nicht nur in Ordnung, sondern sogar sehr wichtig und wertvoll sind.
Es gibt viele Rollen, die ich immer wieder brauche, um mein Leben zu gestalten und zu entfalten:

Ich bin ... (Stern)

 
In diesen Rollen stecken natürlich auch noch eine Menge weiterer Rollen.
Doch bleiben wir bei den Genannten:
 

Ich bin also

und

und

und

und

und

und auch,
schlicht und einfach

Solist          bzw.     Solistin

Mitspieler    bzw.     Mitspielerin,  

Partner       bzw.      Partnerin

Zuhörer      bzw.      Zuhörerin

Entdecker   bzw.      Entdeckerin

Regisseur   bzw.      Regisseurin


              Mensch!

 

Balance

 

vertrauen und bedenken

Mensch
Zuhörer
Mitspieler
Partner

Solist
Entdecker
Regisseur

 

Und was soll das jetzt: ‘Rollen-Spiele’ ?
Ich zum Beispiel spiele keine ‘Rollen’ !
Außerdem: ‘Spielen’ tue ich überhaupt nicht! - Das Leben ist eine ernsthafte Angelegenheit!

Aber - aber - - - (lachend)! - Ganz bestimmt machst es auch du, nur bist du dir dessen nicht ‘bewusst’.

Und - was soll das jetzt ?

Immer spielen wir, oder anders ausgedrückt, bewegen wir uns in einer bestimmten Rolle. Mal mehr in der einen, mal mehr in der anderen - und das ist auch gut so!
‘Rolle’ ist ein natürliches und mögliches Ausdrucks- und Gestaltungsprinzip des Lebens! - Alle Rollen sind etwa gleich wichtig. Und alle zusammen wollen da sein, gleichberechtigt und in Balance, um die ganze Fülle der eigenen Anlagen und Fähigkeiten entfalten zu helfen, um ein erfülltes Leben zu ermöglichen, um mitzuhelfen, es Schritt für Schritt zu verwirklichen.
Ein erfülltes Leben ist zu spüren - ganz, rund, zufrieden, kraftvoll und ruhig, strahlend und pulsierend. Das bewusst zu machen und dem zuzustreben, bedeutet (weitere) eigene, innere Kraftquellen zu entdecken und nutzbar zu machen.

Warum so kompliziert? Ich lebe halt, so gut ich jetzt gerade kann - fertig !

Und dabei geht es dir, auch mit deinem Gegenüber so, wie es dir eben gerade geht! - Oder? - Auch: Fertig? - Jedoch durch das Bewusster- und Aufmerksamer-werden, kannst du einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass es dir und auch deiner Umgebung mit dir besser geht.

Hm - und wie soll das gehen ?

Indem du zum Beispiel bei dir selbst beobachtest,

- wann, wo und wie du welche Rolle gerade spielst.
- Wie gut bist du?
- Kannst du in dieser Rolle auch noch besser sein?
- Willst du es? - Probierst du es?
- Hältst du dich in einer bestimmten Rolle mehr auf, als in einer anderen?
- Gibt es Rollen, die du überhaupt nicht magst - oder nur schwach spielst?

Wie ist es, wenn du - langsam und allmählich - für ein Gleichgewicht der Rollen untereinander sorgst - und auch vielleicht dafür, dass die Dreiecke zueinander in Balance kommen?

Wenn du das so sagst, finde ich das zunehmend interessant. - Ich kann mir vorstellen, dass das tatsächlich zu mehr Wohl-fühlen und einem freundlicheren Miteinander beiträgt.
Aber wie ist das dann in einer Partnerschaft?

Das gilt natürlich auch für Partner!
Sie können, weil sie ja nun immer bewusster wahrnehmen und auch immer aufmerksamer werden, gemeinsam herausfinden:

- In welcher Rolle bin ich gerade? und
- In welcher Rolle bist du gerade? und
- Wie geht es uns jetzt damit? - Das ist heiß!

Aha! - Und untereinander sollten die Rollen dann auch in Balance sein ?

Dem nachzugehen - und das herauszufinden - ist wichtig !
Welches Gewicht hat in unserem Miteinander zum Beispiel mein ‘Mitspieler’ - und welches hat dein ‘Mitspieler’ (mein Solist und dein Solist usw.)? Sind sie gleich-gewichtig, also in Balance? Und dann gehören immer auch ergänzende Fragen dazu:

- Wie geht es dir damit? 
- Wie geht es mir damit? 
- Wie geht es uns damit?
- Wollen wir es so lassen? 
- Oder wollen wir es verändern und weiter-entwickeln?

Interessant!

Und dann auch zum Beispiel. Wenn es uns gut geht - in welchem Rollen-Dreieck bin ich da gerade - und in welchem Rollen-Dreieck bist du da gerade? 
Genau so, wenn es uns schlecht geht. 
Ist es immer so? 
Welche Bedeutung hat hier ‘Balance’ und wie können wir sie immer besser finden?
Wollen wir dazu-lernen und Neues probieren ?

Wohlfühlen, Gutgehen, Freude - miteinander und aneinander - und das immer mehr! Es wäre toll, wenn das in einer Partnerschaft als gemeinsames Ziel erkannt und auch verfolgt werden könnte.

Ja! - Und ‘Partnerschaft’ heißt ja auch: "Miteinander für Ausgleich und Gleichgewicht sorgen!"

Je bewusster ich also ‘wahrnehmen’ lerne, welche Rolle ich gerade einnehme, desto besser kann ich sie dann auch ausfüllen und gestalten - einerseits - oder, wenn ich spüre, dass es im Augenblick wichtig ist, um eine ‘gemeinsame Balance’ bzw. eine ‘gemeinsame Resonanz’ zu finden, die Rollen wechseln. 
Dann kann ich immer leichter von einer Rolle in eine andere schlüpfen. - Und das macht nicht nur Spaß, sondern so kann das Miteinander auch abwechslungsreicher und freundlicher für alle werden.

Genau! - Alle Rollen bin ICH - jeweils nur in verschiedenen Erscheinungsformen. Und gerade auch die Verschiedenheit der Erscheinungsformen und die bewusste Rollen-Wahl, machen dann auch das Gestalten von Miteinander spannend und interessanter!

Es ist also wie zwischen einer Frau und einem Mann:
Da ist die Spannung, die Polarität der Geschlechter. 
Gerade diese Verschiedenheit erzeugt Anziehung. Und dann liegt es an beiden, wie sie dieses wunderbare Spiel gestalten!

Indem sie zum Beispiel auch mit ihren Rollen spielen!
Übrigens: Es sind natürlich immer alle Rollen gleichzeitig da, sozusagen einsatzbereit.
Da ist es, wie mit den Schauspielern auf der Bühne: 
Der Hauptdarsteller wird vom Licht voll angestrahlt. Er tritt in den Vordergrund. Er setzt sich in Szene, spielt seinen Part. - Die anderen Mitspieler sind auch sichtbar, aber eben mehr als Hintergrund.
Und dann kommt ein Rollen-Wechsel: Jetzt wird ein neuer Schauspieler zum Hauptdarsteller, ganz vom Licht in den Vordergrund geholt. Der bisherige gesellt sich zu den anderen im Hintergrund. 
Und so spielt jeder der Schauspieler, wenn er dran ist, als Hauptdarsteller und im vollen Rampenlicht seine Rolle - und alle zusammen gestalten gemeinsame das Stück.

Wohlgefühl und Harmonie entstehen also auch aus dem aufeinander bezogenen, erfolgreichen Zusammen-Spielen und Zusammen-Klingen aller Beteiligten - innerlich und äußerlich.

Genau!
Bewusst und aufmerksam! - In Resonanz und in Balance!
 

 

Thema der Woche ab 20.05.12  (10.02.07. 13.10.03)   Immer spielen wir, oder anders ausgedrückt, bewegen wir uns in einer bestimmten Rolle. Mal mehr in der einen, mal mehr in der anderen. - Um uns "schauen" zu lassen (zu zeigen und teilzunehmen), sind wir immer "Schau"-spieler, jeder sein eigener. Und jeder spielt sich selbst, so gut er es eben gerade kann. Das ist unerlässlich, um an den verschiedenen Lebens-Situation gut teilnehmen, sie erfolgreich bewältigen zu können. - Allzu leicht verirren wir uns auch, und spielen nicht mehr uns selbst, sondern nur oder überwiegend die Rollen, die wir bei anderen sehen oder die uns anerzogen wurden.

Newsletter 03 vom 01.07.01       Der Gedanke, der sich aufdrängt, ist zunächst wohl Schauspieler”.
Völlig zutreffend. Wir alle sind Schauspieler (gute und vielfältige, weniger gute oder auch weniger interessierte). Wie sonst sollten wir das, was uns innerlich ausmacht und bewegt, ins Leben und ins Miteinander mit anderen hereinbringen und verständlich machen. Wir brauchen, um das innere Bewegtsein und die inneren Anliegen nach Außen zu bringen und verständlich zu machen, treffende Worte und Gesten, die rechte Stimme, eine ausdrucksstarke Gestik und entsprechende Bilder und Vergleiche. - In eigener Sache sind wir also alles in einem: Gestaltende und Erlebende, Texter, Drehbuchautoren für die inneren Geschichten, Dramaturgen, Regisseure und - jetzt kommt’s: - Darsteller (Schauspieler) aller notwendigen Rollen.
Sich selbst ‘darstellen’ (verständlich machen) zu können - mit den eigenen Ideen, Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen usw. - und damit am Außen einigermaßen erfolgreich teilnehmen zu können -, verlangt einen vielfältigen Menschen, der die eigenen Talente nicht nur nützt, sondern auch ständig weiter entwickelt. - Eine Aufgabe von Rollen ist es also auch, das eigene Leben und die eigene Lebendigkeit im Miteinander und im Ganzen zu entfalten. - Innen denkend und spürend - und dies möglichst deckungsgleich ‘und wohltuend’ nach Außen vermittelnd. - Menschen, die so leben, erleben wir als ‘stimmig’ und mit Ausstrahlung.
 
Allerdings gibt es auch viele Menschen, die gegen sich selbst spielen. Sie benützen ihre darstellerischen Fähigkeiten dazu, ihr inneres Denken und Fühlen zu verstecken (z.B. Pokerface) und nach Außen etwas vorzumachen, was so mit Innen nicht übereinstimmt, was ‘man’ tut oder wie ‘es’ sein soll. Sie verhalten sich dann, glauben sie, wie es richtig ist oder erwartet wird, ohne Rücksicht auf sich selbst. - Persönlicher Erfolg, Ansehen und die Auswirkungen auf die Umgebung scheinen solches Verhalten oft zu bestätigen. Doch wenn das Handeln nicht in Übereinstimmung mit dem inneren Denken und Spüren erfolgt, entstehen Un-Gleichgewicht, Verspannungen und Unwohl-fühlen - und letztlich, oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten, Schmerzen und Krankheiten. 
Die Fragen “Was habe ich auf der menschlichen Ebene davon?” und “Worin liegt FÜR MICH der Sinn MEINES Lebens?” bereiten Unbehagen und werden entweder, weil unbequem und ängstigend, beiseite geschoben - oder angepackt und persönlich beantwortet. Im zuletzt genannten Fall endet dann das Gegen-sich-selbst-spielen und es folgen Wachstum und Weiter-Entwicklung. Das Leben öffnet sich.
Schließlich können wir auch an die Rollen denken, die uns spontan geläufig sind. Nämlich diejenigen, die Schauspieler in Filmen oder im Theater übernehmen. Wenn sie sich selbst gut darzustellen vermögen, werden sie sich auch in andere gut einfühlen und deren Rollen nachvollziehen und ausdrücken können. Je besser sie das können (je authentischer sie das spielen), desto mehr werden wir dann als Publikum von der Handlung aufgesogen - und leben im Stück mit.
Rollen spielen
und Schauspieler sein geht also jeden von uns an - und zwar ganz persönlich.
                    ***Die Energie folgt der eigenen Aufmerksamkeit (oder Zerstreutheit).***

siehe auch:    Chef (C-Fugru)      Ermutigung      Newsletter Nr.03      Realität / Wo bin ich?     Spiegel 

                     LABYRINTH / Chef       

                     MOSAIK / Kinder(6 / Rollen-Spiel)      MOSAIK / Regie führen       MOSAIK / Unterwegs 


 

Texte unter "R" R-Fundgrube Ratschläge Realität Reden
Regeln Religionen Respekt Richtig Roboter
Rollen        

 

verstreute "R"-Texte Reagieren -> G-Fugr. Reaktion -> K-Fugr. Recht haben -> Zit.3
Remembering -> Zit.43  Risiko -> Zit.12  Rückblick -> H-Fugr.  Rücksichtslos -> R-Fugr. 
Rülpser -> Zit.1         
 

  Stand:   siehe Home              [ Inhalte ]         Zurück ] Home ] Weiter ]

 
|----->
  Zu den Fundgruben (= jeweils erste Seite unter den Buchstaben)

Start     AA     BB     CC     DD     EE     FF     GG     HH     III     JJ     KK     LL     MM     NN     OO
PP     QQ     RR     SS     TT      UU     VV     WW     X/Y     ZZ 


|----->  Zu den  Stichwortverzeichnissen

AA   BB   CC   DD   EE   FF   GG   HH   I-J   KK   LL   MM   N-O   P-Q   RR  
  SS   TT   UU   VV   WW   X-Z  
  

© Copyright:  Gerhard Salger 
Email:  g_salger[ät]alltagalschance.de    Internet:  http://www.abcgs.de/ 
(So kann die Email-Adresse im Internet nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)

Besucher:
 
Counter