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Nicht ...
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  •       Nicht schlecht (2)  -  und kein ...  HINWEIS:  W-Fundgrube

  •       Nicht verstehen  -  Und sonst?  HINWEIS:  O-Fundgrube

  • Nicht  (1)  -  dagegen - und andere Verneinungen

  • Nicht  (2)  -  ein wertvoller Teil der eigenen Klarheit !

  • Nicht schlecht  (1)  -  beachtet das Schöne 'nicht' !

 

 

Nicht  1

dagegen - und andere Verneinungen

 
Wer kennt sie nicht, 
diese ‘gewohnten’ und ‘achtlos’ so dahingesagten Formulierungen?
Ich will keine Schmerzen tu das nicht
ich will nicht krank sein pass auf und mach' keine Fehler
ich will keinen Streit du brauchst keine Angst zu haben
ich will nicht verlassen werden da gibt es bestimmt keine Probleme
ich habe keine Angst nicht die Suppe verschütten
da bin ich dagegen gibt acht, dass du nicht hinfällst
ich fürchte mich nicht
 
usw. - usw. - usw.
 

"Nicht"-Seite


Ich will so vieles nicht - und dann kann ich es gar nicht verstehen, dass gerade die nicht gewollten Inhalte, Belastungen und Schmerzen kein Ende nehmen wollen. Auch wenn ich die Arbeit, die Wohnung, den Arzt, vielleicht sogar den Partner wechsle - es wird nicht wirklich besser. Das Nicht-gewollte wiederholt sich. - Und dann wechselt es einfach das Kleid und zeigt sich auch in anderen Erscheinungsformen (Ärger, Streit, Angst, Niedergeschlagenheit, Stress, Missverständnisse, verschiedenste Krankheiten usw.). Letztlich bleiben die belastenden Wirkungen. Sie nehmen eher zu. Obwohl ich sie nicht will und eindeutig dagegen bin.
Die Gedanken (Worte) und Gefühle drehen sich hier also immer wieder um die nicht gewollten Inhalte. Damit werden diese ‘auch’ zu Aufträgen für das Unbewusste (Unterbewusstsein).

Das Unbewusste ist der Riese im Inneren eines jeden, der gewaltige Anstrengungen und Kräfte mobilisiert, damit die eigenen Wünsche und Vorstellungen Wirklichkeit werden. Er wirkt im Hintergrund, eben unbewusst. Doch dieser Riese kann nichts anderes, als aufs Wort zu folgen, ähnlich wie im Märchen der Geist aus der Flasche. - Jeder Gedanke, jedes ausgesprochene Wort - alles - wird auch vom Unbewussten empfangen und als ‘Auftrag’ gewertet. Das Unbewusste ist ständig auf Empfang und kann zu keinem Zeitpunkt abgestellt werden.

Verneinungen wie ‘keinen Ärger haben, nicht eifersüchtig sein usw.’ müssten, um einen fassbaren Sinn und eine Handlungsgrundlage zu ergeben, umgedeutet werden z.B. in ‘für mehr Freude und Leichtigkeit sorgen bzw. Vertrauen und Zuversicht aufbauen’. Das jedoch kann nur der bewusste Mensch.
Das Unbewusste ist dazu nicht in der Lage. Es lässt deshalb die unverständlichen Teile wie ‘nicht, kein usw.’ einfach unter den Tisch fallen und kümmert sich um den Rest, der ‘auftragsgemäß’ gefördert und verstärkt wird. Die Ergebnisse sind entsprechend: Statt ‘keinen Ärger',  gibt es nun gleich viel oder sogar mehr Ärger, statt ‘nicht eifersüchtig sein', stellen sich noch empfindlichere und schmerzlichere Eifersuchtsreaktionen als vorher ein.

Oft reagiert der Mensch auch mit "Ich schaffe das einfach nicht - ich kann das nicht !" - und ist sich dabei sicherlich nicht bewusst, dass er selbst es ist, der durch die Inhalte des eigenen Denkens, Hörens, Sprechens, Lesens, Sehens usw. genau diese negativen und vielfach (selbst-) zerstörerischen Wirkungen wörtlich in Auftrag gibt oder von außen in sich hinein lässt. Das Unbewusste hilft nur dann, das wirklich ‘Gewünschte’ mehr und mehr zu verwirklichen, wenn dies klar und eindeutig formuliert und immer wieder auch Inhalt der eigenen Gedanken ist (z.B. wie bei den Ziel-Sätzen).

Das alles passiert, weil Nicht-Inhalte eben ‘keine’ erwünschten Ziele sind. Aber woher soll das Unbewusste das wissen, wenn ihm nicht die echten und persönlich wirklich wichtigen und attraktiven Ziele genannt werden?

Von herausragender Bedeutung sind deshalb Bewußt-sein und Achtsamkeit dafür, was ich für mich (mehr) will und was mir gut tut. Es wirkt spürbar wohl-tuend und fördernd, in dieser Richtung die eigenen Gedanken und Worte zu führen und 'Nicht'-formulierungen und Negativeindrücke (ohne gleichzeitig damit verbundene positive Zielsetzungen) mehr und mehr zu meiden.

Das führt die unterstützenden Kräfte des Unbewussten nicht nur in die erwünschte Richtung, sondern so kommen die eigenen Ziele auch in das unmittelbar begleitende Bewußt-sein. Immer bedachter werde ich sie so - auch in scheinbar geringfügige alltägliche Entscheidungen - mit einbeziehen (z.B. beschleunige ich jetzt mit Kavalierstart, obwohl die nächste Ampel schon wieder rot ist, oder beachte ich gleichzeitig den geringst möglichen Energieverbrauch in meinem Körper, in meinem Auto und in meiner Umgebung, was dann wohl-tuend für alle ist?).
 

"Das will ich nicht !"
ist dann völlig in Ordnung (und kann sogar wichtig sein),
wenn es gleichzeitig
von klaren, eindeutigen und attraktiven eigenen Zielen ergänzt wird,
z.B. von: "So will ich es (immer mehr) für mich - und dafür setze ich mich ein.
Dafür tue ich selbst das Mögliche und Notwendige!"

 
Wenn ich die eine Seite nicht will: "Welche Seite bzw. welche Inhalte will ich dann (mehr)?" - Dorthin gehören Aufmerksamkeit und Fürsorge! Das wirkt Wunder!

Plötzlich wird die Nicht-Seite mit ihren eher unangenehmen Inhalten immer kleiner, weil sich die Aufmerksamkeit immer weniger ‘genau darum’ kümmert. - Zauberei? Nein, eigentlich logisch, weil jetzt die positiven Inhalte spürbar im Vordergrund stehen.

 

 

Nicht ?
"Das" oder "so", sagst du, "willst du es nicht ? - 
Nicht mehr ? - Nicht wieder ? - Nicht nochmals ?"
Das zu merken, ist schon wertvoll!
Nun hast du die Chance, weiter zu fragen:
"Wie willst du es dann - für dich ? - und
Was willst du in eigener Zuständigkeit selbst
‘dafür’ tun, dass es so wird ? Immer mehr!
Wann fängst du an? Wann machst du weiter?"

 

 

 

Nicht  2

ein wertvoller Teil der eigenen Klarheit !

 

Nicht?

Es verdeutlicht,
wie ich es nicht will,
was ich alles nicht
oder nicht unbedingt brauche,
was mir,
weil z.B. einseitig und überbetont,
nicht gut tut.

Doch genau so,
wie zum Stehen und Bewegen
zwei Beine gehören,
so braucht auch die eigene
klare und ausgewogene Entscheidung
zwei Seiten.

Das Nicht
braucht also zum Ganz-werden auch das Schon !
Erst das Schon -
(das brauche ich schon,
das ist mir schon wichtig usw.)
zeigt die eigenen Wichtigkeiten und Ziele,
weist damit die Richtung,
in die es für mich weitergehen soll
und ermöglicht es mir herauszufinden,
was ich als nächstes
selbst dafür tun kann und tun will.

Tun - 
in Richtung ‘mehr Freude und Wohl-fühlen’!

Doch es kann leicht sein,
dass da im Einzelfall das bestmögliche Tun
gerade das Nicht-tun,
das Es-so-lassen, -annehmen und -genießen,
das Faulenzen und Hingeben an das Leben ist.

Sowohl brauchen - als auch nicht-brauchen,
sowohl tun - als auch Nicht-tun -
beide Seiten gleichzeitig sind wichtig,
um das eigene Lebensschifflein 
just in diesem Augenblick
bestmöglich steuern zu können!
 

 

 

 

Nicht schlecht  1

beachtet das Schöne 'nicht' !

 

"Wie geht es dir?" - Wie oft begegne ich täglich dieser Frage? -
Wie oft stelle ich sie selbst? - Und was kommt dann?

Jeder Augenblick hat ja einen Anteil von Licht und gleichermaßen einen solchen von Schatten. Eine ehrliche Antwort spiegelt das spürbare Verhältnis oder erklärt zumindest das, was momentan überwiegt (z.B. Es geht mir recht gut! = Ich fühle mich überwiegend wohl und bewältige die vorhandenen Belastungen gut. - oder: Ich bin ganz schön down, aber schon wieder dabei, es mir besser gehen zu lassen.). Die Antwort kann auch in die Tiefe gehen, muss aber nicht.
 

So ist es


Doch, wie oft kommen Antworten wie "Nicht schlecht!" oder "Kein Problem!" usw., die die persönliche Wirklichkeit übergehen und mit dem, wie es nicht ist, abtun.
 

So ist es nicht
 

Für den Zuhörer sind sie im Grunde wertlos, weil sie das "Wie-es-wirklich-ist" verschweigen. - Schade!

Höchst-persönlich sind die Folgen solchen Antwortens immer übel, weil die eigenen Worte und Gedanken, auch wenn das nicht besonders beachtet wird, die Grundlage für das spürbare Lebens-Gefühl sind.
Wenn es mir also gut geht (+2) und ich sage "nicht schlecht", spüre ich nichts mehr von dem tatsächlich (auch) vorhandenen Schönen. Im Gegenteil, ich schicke meine Aufmerksamkeit - gedankenlos oder weil ich meine, es so interessanter zu formulieren - auf die belastende Seite - und verstärke diese.
Wenn ich sage "Es ist auszuhalten!" oder "Es geht schon!", fühle mich aber tatsächlich schlecht (-2), dann bleibe ich in der Tatenlosigkeit hängen und verstärke auch so die Minusseite.

Die Wirkungen setzen fast unmerklich und langfristig ein, doch sie kommen unweigerlich (Entwicklung in Richtung einseitig, belastend, Verspannungen, eingeschränkte Beweglichkeit, Krankheiten usw.).

Es ist also wichtig, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu beachten, sie bewusst zu machen, ehrlich dazu zu stehen (sich selbst und anderen gegenüber) und dann auch selbst dafür zu sorgen.
So entwickelt sich der kongruente Mensch, der das (in verbindlicher Form) ausspricht, was er denkt und wonach er strebt - und der das dann auch tut und lebt, wovon er spricht.

Ich bewundere solche Menschen und fühle mich in der Regel wohl in ihrer Nähe.

 

Thema der Woche ab 13.05.02    Vieles drücken wir mit "nicht .." aus, ohne die andere, nämlich die gewünschte oder auch schöne Seite "auch" zu benennen und damit bewusst zu machen. Der Verlust sind viele mögliche Sonnenstrahlen, Farben und Freude-Gefühle im täglichen Einerlei. Mögliche Folgen: mehr Vernebeln und Unklarheit im Miteinander.
 

Thema der Woche ab 11.09.06  So mag ich es nicht!  (Alternative bzw. Ergänzung: Wie mag ich es, was würde ich mir wünschen?) -  Da bin ich dagegen(Alternative: Wofür bin ich, wofür trete ich ein?) -  Mir geht es nicht schlecht!  (Alternative: Wie geht es mir wirklich?) - Das ist nicht zu unterschätzen!  (Alternative: Das hat Bedeutung und sollte berücksichtigt werden!)    usw. - usw.   -   "Nicht ..." schleicht sich so häufig in unser Reden, vernebelt die eigene Position und stärkt die Nicht-Seite, solange es nicht durch eine klare, eigene Position ersetzt oder damit zumindest ergänzt und abgerundet wird.
Gewohnheit? Die anderen machen es auch so? Eine klare, eigene Meinung ist gefährlich? usw. - usw.  -  Was verführt zu solchen Nicht-Äußerungen, was macht sie attraktiv, obwohl sie für sich alleine ungut sind und Schaden anrichten können? 
 

Thema der Woche ab 20.11.10  (13.08.05)       Newsletter Nr.121 vom 22.11.10     Das wissen wir sehr schnell, was wir 'nicht' wollen oder mögen. - Wir sind sozusagen Meister des 'nicht' oder des 'nein' oder des 'so nicht' oder des 'dagegen'. - Geht es anders besser? - Wie?
 

siehe auch:   Energie    Wirkungen 

                   MOSAIK / Der vernebelte Sonnenschein (Geschichte)       MOSAIK / Nicht 
                   MOSAIK / Schmerzen4 (Was hilft?)       MOSAIK / Wirkungen 

 

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