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Liebe ...
Inhalt:

 

 

Liebe  1

ist auch " ... "  (Sammlung)

 

Liebe zu leben
ist ein Weg
ständiger eigener
Weiter-Entwicklung.


Liebe
ist auch 
achtsames einander begegnen und berühren, 
Gespräch und Miteinander.


Das Mysterium der Liebe ist nichts, was zufällig geschieht, auch kein Wunder, das völlig überraschend und einfach so passiert - sondern das Ergebnis von Einsicht, Lernbereitschaft und umsichtigem Denken und Handeln, mit den Zielen: "Ich trage dazu bei und sorge nach Kräften dafür, dass ich mich wohler und glücklicher fühle, alleine und mit dir zusammen!  und  Ich trage dazu bei und sorge nach Kräften dafür, dass auch du dich wohler und glücklicher fühlst, alleine und mit mir zusammen!"

Das Mysterium der Liebe ist also Aufgabe und Herausforderung.
Je erfolgreicher beide sich bemühen, dieses Mysterium tagtäglich bestmöglich zu gestalten, desto tiefer werden Zuneigung, gegenseitiges Vertrauen und Zusammengehörigkeitsgefühl wachsen. Und die Momente des Glücks werden mehr werden.

Auch das ist Liebe.


Liebe ist auch
eine Entscheidung: "Mit dir - und nicht mit anderen!"


Liebe ist auch 
achtsam Fragen zu stellen - mir selbst - und auch dir.

Denn "Ich liebe ... !" - hat als notwendigen Begleiter - "und es macht mir Freude und ich fühle mich wohl dabei!", genauso wie ein Fuß den zweiten braucht, um Bewegung zu machen.
Fehlen Freude und Wohl-fühlen, oder verlieren sie sich, dann stimmt etwas nicht, dann kann dieses Gefühl "ich liebe dich!" sich nicht verwirklichen.
Was könnte wohl die Ursache sein? 
Fragen und ehrliches Miteinander-reden können vielleicht helfen.


Liebe ist auch
ein Ergebnis der Fähigkeiten und Bemühungen zu verbinden. Dem Verschiedenen und Anderen gemeinsame Brücken zu geben und so das Miteinander immer weiter und intensiver auszubauen.


Liebe ist auch
lachender innerer Frieden. 
Den kann ich in mir verwirklichen.

Liebe ist auch
Respekt,
verstehen und verbinden,
gestaltend teilnehmen, 
für Gleichgewicht sorgen,
Freude spüren,
jetzt!

Liebe ist auch
Lassen und So-annehmen,
mich und dich,
immer wieder zueinander streben
und um Einigung ringen.


Ich glaube, das ist es, was Liebe ausmacht. Zu wem man nach Hause kommt. 
        von Jeffery Deaver  in 'Letzter Tanz'  

 

 

Liebe  2

und  "Was nun?"

 

Noch ziemlich frisch verliebt waren sie, Herbert und Johanna - und Johanna las eben - sehr interessiert - einen Artikel in der Zeitung.

 "Liebe ist", hieß es da, "ein Wunder, wenn sie zwischen zwei Menschen aufblüht. Sie braucht Zuwendung, Pflege und ständig neue Nahrung, damit sie nicht von bisherigen Gewohnheiten, Erwartungen, dem Bemühen zu binden und zu sichern (fest zu halten) und der Routine des Alltags erdrückt wird. - Jeder Liebende kann viel dazu beitragen, dass sie wächst und sich weiter entfaltet. Vor allen Dingen aufmerksamer und achtsamer werden, sich selbst (die eigenen Handlungsweisen, Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen und Lebens-Ziele) und diejenigen des geliebt Du immer besser kennen- und verstehen-lernen, miteinander reden, ohne einander anzugreifen oder zu verletzen, sich einander zeigen und er-klären, auch in Ängsten, Schwächen und Befürchtungen, einander wahrnehmen und zuhören. Mit Respekt das Verschiedene achten und stetig das Verbindende suchen, (er-)finden und fördern. Auch einander immer wieder das lebendige Gefühl der Liebe zeigen, es jeden Tag neu in Worten, Taten oder Gesten bestätigen und es mit Klarheit, Nachsicht, Geduld und Zeit füreinander anreichern."

Mit Sorgenfalten auf der Stirne und einer etwas bedrückten Stimme sprach Johanna das aus, was ihr auf der Seele lag: "Was können wir tun, damit es so bleibt? - Können wir überhaupt was tun? - Ich habe bittere und schmerzliche Enttäuschungen hinter mir und ich möchte nicht wieder Gleiches erleben! - Ich habe Angst um unsere Liebe." -
Nachdenklich antwortete Herbert: "Ich glaube, dass die 'Angst vor irgend etwas in vielen Fällen blind macht für die 'Freude über das jetzt schon und künftig noch alles Mögliche'. Lass uns doch mal schauen, was wir heute schon für sprudelnde und lebendige Quellen unserer Liebe zueinander haben, wie wir die fassen und weitere Quellen erschließen und dazu-holen können. 
Was sagst du dazu, Gerhard?"

Ich saß dabei und fand es schön, wie ehrlich und behutsam die beiden miteinander und mit ihren Gefühlen zueinander umgingen.
Und dann habe ich meine Meinung dazu gesagt:

"Festhalten-wollen ist Ankämpfen 'gegen' die ständige Veränderung (Entwicklung) in der Beziehung.
Es ist nicht nur Energieverschwendung, sondern es erwürgt die Menschen und ihre wunderbaren Gefühle zueinander.

Die gleiche Energie 'dafür' einzusetzen, die Bewegung zu unterstützen (mitzugehen) und gleichzeitig in die Richtung zu lenken und zu verstärken, wo es wachsend auf gemeinsame Ziele zu geht, bringt mehr Freude miteinander und aneinander - für beide!

Und um was sonst geht es?

Liebe ist ein Kind von Vertrauen und Freiheit. Sie lässt sich weder garantieren, noch festbinden. Aber sie darf - als ein täglich neues Geschenk - gegeben und empfangen, gepflegt und gefördert werden.
Dann bleibt sie nicht nur, sondern sie wächst - wie auch die Liebenden selbst!

Fragen verhelfen meist zu mehr Bewußt-sein und Klarheit.
Fragen, die jeder sich selbst stellt - deren Inhalte dann auch gegenseitig erzählt und erklärt werden. Aber auch gemeinsame Fragen, für die dann auch gemeinsame Antworten gefunden werden wollen.

-

Was ist Liebe für mich?

-

Wie wünsche ich mir ein Miteinander, in dem die Liebe lebt?

-

Welche Fähigkeiten und Möglichkeiten brauche ich (mehr), um so ein Miteinander mit zu gestalten und - gleich-wichtig, gleich-berechtigt und gleich-engagiert - mit zu tragen?

-

Was wünsche und brauche ich besonders von dem geliebten Du? Welches sind die Gründe?
Woran merke ich, dass ich das dann vom geliebten Du auch bekomme oder bekommen habe?

-

Was habe ich aus erlittenen Schmerzen, Niederlagen und Enttäuschungen bisheriger Liebesbeziehungen und Partnerschaften für mich dazu-gelernt, um gleiche oder ähnlich Fehler künftig möglichst nicht zu wiederholen?

-

Was ist das jetzt für ein Gefühl, wenn ich sage oder denke 'Ich liebe dich!' ?

-

Wie bin ich da? - Wie verhalte ich mich? - Wie fühle ich mich?

-

Wohin wollen wir unsere Liebe lenken und führen, jeder für sich und wir beide miteinander?

-

Finden wir gemeinsame und lohnende Ziele?

-

Wollen wir ganz bewusst beobachten, wie wir selbst uns entwickeln - und wie unsere Liebe zueinander sich entwickelt - jeweils Rückschau halten in einem Monat - in einem halben Jahr - in einem Jahr usw.?
Ob wir mehr - oder weniger - oder anders glücklich sind?
Wir beide als Hüter unserer Liebe?" 

Sehr interessiert haben die beiden diese Anregungen aufgenommen - und sie danach, wie sie später erzählten, in ihr je persönliches Programm "Wie pflege und fördere ich unsere Liebesbeziehung?" aufgenommen. Immer wieder variiert, immer wieder den jeweiligen Situationen angepasst. Aber die angesprochenen Grundideen, so versicherten sie mir, haben ihnen weiter geholfen.
Prima! 
Denn das Erhalten und Vertiefen der Liebe zwischen zwei Menschen ist etwas sehr Kostbares, das viel Achtsamkeit und Einsatz braucht.

 

 

Liebe  3

Gedanken eines Augenblicks

 

Es ist ein Wagnis, zu lieben!
 

Es zu tun, verändert viele Spiel-Regeln:

Man muss - , man darf nicht - , so ist es richtig -  !?

Gebote und Vereinbarungen von Menschen - für Menschen.

Damit es einfacher und sicherer wird.

Was? - In welchem Zusammenhang? - und - Für wen?
 

Liebe ist Weite, Helligkeit, Respekt und Miteinander!
Grenzenlose Freude! - 
Die üblichen Berechnungen gelten dann nicht mehr für mich.
Weil ich mich intensiv hineinbegebe in mich selbst.
Um Kontakt zu finden zu dir und zu anderen, nehme ich
mich aus der nur-oberflächlichen Ordnung heraus.
Ich werde sichtbarer und falle auf.
 

Meine un-gewöhnliche Einstellung ist eine Herausforderung!
Einige wollen mir beweisen, dass es so nicht geht oder
sich nicht schickt. - Doch - ich packe es an !
 

Ich liebe - und fühle mich glücklicher!

 

 

Liebeserklärung

Liebe - beglückend und zerbrechlich

 
Ich mag dich sehr!

Mit dir zusammen genieße ich mein Leben mehr!
Ich spüre, lebe, atme, entfalte mich mehr! 
Und gehen tut es nur, wenn du für dich genauso dabei bist. 
Dann entsteht Schwingen und Schweben
beglückendes Miteinander. 
Dann ist es leicht - ein Spiel! 
Und es tut gut!

Du bist nicht mein Leben - und ersetzt nicht mein Leben - 
sondern du bereicherst mein Leben 
durch dein Da- und Dabei-sein. 
Es wird schöner, heller, intensiver - 
in mir und um mich herum!

Alle Energie fließt! 
Ich könnte Berge versetzten!

Wie schön, das zu spüren, was ich ja eigentlich immer bin - 
und was in mir immer da ist - und was zu leben mir bisher
- alleine und ohne die Begegnung mit dir - 
noch nicht so intensiv gelungen ist. 
Du regst mich an - du turnst mich an - 
nicht nur, dir nahe zu sein und mit dir zu schlafen - 
nein - überhaupt - insgesamt. 
Mein Leben wird dichter!

Es ist schön, diese ganz im Vertrauen 
und in innerer Zufriedenheit schwingende Nähe zu spüren!

Weiß du - ich kenne viele Frauen, 
ich mag und schätze einige sehr - doch nur
EINE EINZIGE
hat den Platz in meinem Herzen - 
und mit der teile ich auch mein Lager - und das bist DU !

Du sagst: "Ja - im Moment!"

Wie wahr!

Und dieser Moment 
ist die Geburts-Stätte für den nächsten Moment - 
und dieser wieder für den darauf folgenden. 
So kann ein Moment zu einem ganzen Leben werden - 
und doch - 
kann er auch am nächsten Hindernis zerbrechen.

Dieser Moment ist ein leuchtender, funkelnder Kristall.
Wir erwecken ihn zum Leben, 
indem wir ihn gemeinsam tanzen, 
uns spielend in ihm und um ihn herum entfalten, 
uns in ihm treffen und immer wieder zu ihm zurückkehren.

Wir können ihn nicht halten, sonst stirbt und verglüht er.
Wir können ihm aber beide auf unseren Fingerspitzen - 
und damit in unseren Herzen - 
Halt geben und uns so gemeinsam an ihm erfreuen.
Ihn achtsam tragen! - 
Von einem Moment zum nächsten!

Unser Kleinod!

Solange wir ihm beide täglich Nahrung geben, 
wird es uns beide glücklicher machen!
Immer mehr - 
immer wieder anders - 
immer wieder neu - 
immer tiefer!

Ich glaube: Ich liebe Dich!
Ja so was! - Einfach schön!
 

 

Zitate 45:  Wenn man jemanden liebt,

liebt man ihn nicht ständig und nicht dauernd in gleicher Weise. Das ist unmöglich, es ist sogar eine Lüge, so zu tun, als ob. Und doch verlangen die meisten Menschen genau das von uns. 
Wir haben so wenig Vertrauen in Ebbe und Flut von Leben, Liebe, Beziehungen. Wir stürzen uns begeistert in die Flut der Zeit und verweigern uns mit Entsetzen jeder Ebbe, weil wir fürchten, dass die Flut nie wiederkommt. Wir drängen auf Beständigkeit und Dauer, wo doch die einzig mögliche Kontinuität im Leben wie in der Liebe Wachsen, Fließen, Freiheit ist. Die einzig wirkliche Sicherheit liegt nicht im Besitz, nicht im Fordern oder Erwarten, nicht einmal im Hoffen. Die Sicherheit in einer Beziehung liegt weder im Blick zurück noch auf das, was sein könnte, sondern im Leben, in der Gegenwart und im Akzeptieren dessen, was ist.
                                                                  ( Anne Morrow Lindbergh )

 

Eine Liebe, die sich nicht weiterentwickelt,
kann nur in die Mittelmäßigkeit abstürzen!
                                           ( unbekannt ) 

 

 

Thema der Woche ab 10.11.09    Zitate 45:  Wenn man jemanden liebt, denkt man ans Festhalten, statt ans Loslassen, Wachsen, Entwickeln und Freiheit im Miteinander ...

Thema der Woche ab 10.04.10  (21.08.04)      Liebe:  ein Lebensthema wohl für jeden. - Eine Liebe, die sich nicht weiterentwickelt, kann nur in die Mittelmäßigkeit abstürzen! 

siehe auch:    Verliebt  

                   MOSAIK / Liebe 

    
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