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Kämpfen
Inhalt /
Hinweise:
  •      Zitate 33:   Kämpfen (2) - Furcht, Angst und Schwäche 

  •  Kämpfen  (1)  -  Was will ich damit erreichen

 

 

Kämpfen  1

Was will ich damit erreichen?

 

Schlagzeilen  (kürzlich abgedruckt in einer großen Tageszeitung):

Wir kämpfen gegen Rechtsradikale und die Ausländerfeindlichkeit;
demonstrieren für den Frieden in der Welt
und die Gleichberechtigung der Frauen,
wehren uns gegen Schmerzen und Krankheiten,
gegen Interesselosigkeit des Partners und von Kollegen -
und vieles andere mehr!
 

Immer wieder beschäftigen uns gerade solche Themen wie: ‘Misstände, Ärger, Belastendes usw.’ - Doch: 
 

Wer sich ständig mit dem befasst, was er nicht haben will, 
wird davon nicht loskommen! 
Solange ich kämpfe, bleibt mein Leben ein Kampf!
 

Kämpfen gegen (z.B. Missstände, Andersdenkende, das andere Geschlecht usw.) ist immer verbunden mit Erwartungen und Missachtung der Vorstellungen, Gefühle und Bedürfnisse des Partners bzw. anderer, mit Druck und Gewalt. 
In der Wirkung bedeutet das: 
 

"Ich befasse mich denkend und handelnd 
mit dem, was ich nicht will 
und setze mich ein für das Dagegen-sein."

Für andere Inhalte, die mir gut tun, für Alternativen und Visionen (wünschenswerte Ziele und ihre schrittweise Verwirklichung), bleiben kaum Gedanken, geschweige denn eigene Taten. Das Leben wird so - trotz aller Aktivitäten - letztlich bitter, schmerzlich und leidvoll, auch wenn scheinbare Zwischenerfolge manchmal anderes vorgaukeln wollen.
Nein: 'Kämpfen gegen' ist zerstörende Verschwendung von Zeit und Lebens-Energie.

Aber auch 'kämpfen für' (z.B. eine gute Sache, den rechten Glauben, die Menschenrechte usw.) ist Druck und Gewalt in Form von Recht-haben-, Besser-wissen-, Besser-sein-, Belehren- und Bekehren-wollen. Auch indem ich für etwas kämpfe, bekämpfe ich gleichzeitig anderes, andere Menschen, Meinungen und Inhalte. Wieder ist es also auch gleichzeitig kämpfen gegen, mit all der Not und dem Leid, das daraus entstehen muss.

Was dann? 
Der menschlichere und letztlich immer erfolgreichere Weg ist

eintreten  und  sich einsetzen  für 

die eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse (z.B. Integration der Ausländer, artgerechte Tierhaltung, menschlichere Schulen, tiefergehende Gespräche in der Partnerschaft usw.). Die Einzelheiten der eigenen Vorstellungen innerlich klären und dann davon erzählen, sie verständlich machen und dafür werben - überzeugend, beweglich und verhandlungsbereit.

Gleich-berechtigt und gleich-wichtig kommen nun auch die Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse des Partners und der anderen Beteiligten dazu. - Lösungen werden jetzt nicht mehr durch den Stärkeren (mit Mehrheit oder Gewalt) entschieden und damit einseitig erzwungen, sondern im Gespräch und durch Einigung aller (Konsens) gesucht. So bleibt keiner mehr als Verlierer auf der Strecke, sondern jeder kann das gemeinsam gefundene Ergebnis mit Überzeugung mittragen und wird zum (Mit-) Gewinner.

Das ist zweifellos schwieriger und anstrengender als kämpfen, bestimmen und fordern, dafür aber verbindlich (gute Verbindungen fördernd), respektvoll und erfreulicher für alle.

Hilfreich dabei ist in guten, wie in kritischen Situationen, der innerlich gesprochene (Ziel-) Satz: 

"Ich segne dich 
(den anderen Menschen, die Situation, wie sie gerade ist,
die Schmerzen, die Krankheit usw.)
und gehe selbst gleichzeitig
auf das Licht, meine Freude und mein Lachen von Herzen zu,
weich, kraftvoll und entspannt, nach vorne gerichtet und im Gleichgewicht,
jetzt!"
 

 

Zitate 33:    

Kämpfen - Furcht, Angst und Schwäche

Man ist nie stark genug für das, 
von dem man fürchtet, 
dass es schmerzhaft sein wird.
Man bekämpft es schließlich 
aus reiner Schwäche. 
                     
Francine Mathews

 


Thema der Woche ab 10.11.12 (07,02)   Wir kennen es alle: Ein verängstigter Hund beginnt zu knurren, zu kläffen und beißt schließlich, wenn er nicht mehr anders auskann. Bei anderen Tieren ist es ähnlich. Auch beim Menschen. Doch da hat sich das 'Kämpfen' im Sprachgebrauch und auch im alltäglichen Miteinander-umgehen schon so verselbständigt, dass die Zusammenhänge und auch die schädigenden Wirkungen - für alle - kaum noch beachtet werden. Sie sind aber zu spüren.

    

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