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Glauben
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Glauben  1

oder:  Für mich wollen - und selbst tun?

 

Vor kurzem habe ich wieder mal eine meiner Lehrerinnen (meines Erwachsenenlebens) besucht.

Wir saßen in ihrem gemütlichen Wohnzimmer mit großen Fenstern zum Garten und einem kleinen, teilweise blühenden Urwald im Raum. Der Kaffee dampfte, der selbst gemachte Kuchen verströmte seinen Duft und die in der Mitte des Tisches brennende Kerze tauchte alles in ein heimeliges und manchmal unruhig tanzendes Licht.

Ich musste viel erzählen: Wie es mir seit dem letzten Besuch ergangen war und was ich in der Zwischenzeit alles erlebt und erfahren hatte. Außerdem natürlich auch davon, was ich alles glaubte und wie ich einzelne Inhalte sah. Auch, weil ich mich über dies und das beklagt hatte, wie ich mir vorstellte, dass bessere Menschen, bessere Partnerschaften und Familien und überhaupt eine bessere Welt sein könnten.

Lange hatte sie mich reden lassen und war mir dabei aufmerksam gefolgt. In eine kleine Pause hinein sagte sie schließlich:

"Du hast mir bis jetzt viel davon erzählt, was du alles glaubst, denkst und wie du vieles siehst und erlebst. Erzähl’ mir nun doch auch ein wenig von dem, was du dir für dich alles wünschst und träumst, auch wie du dich selbst mehr spüren und fühlen willst, und was du im einzelnen dafür tust und auch künftig tun willst, damit es tatsächlich mehr und mehr so wird!"

Zunächst trat bei mir ein großes Schweigen ein. Diese Fragen hatten meiner Aufmerksamkeit plötzlich eine neue Richtung gegeben. - Meine Antworten kamen nur langsam und zögernd - mit viel Zeitlassen, Nachdenken und Nachspüren, manche auch erst mit Hilfe ergänzender Fragen meiner Lehrerin. - So erzählte ich ihr nach und nach mehr von mir persönlich und im Darüber-reden und Die-richtigen-Worte-dafür-suchen wurde interessanterweise auch mir selbst vieles klarer.

Es ist noch zu früh, um Einzelheiten zu beschreiben. Doch so viel kann ich schon jetzt sagen: "Ich will aufmerksamer leben, bewusster für mehr Ausgleich und Entspannung, Leichtigkeit, Wohl-fühlen, Freude und auch Höhepunkte sorgen - im kleinen, wie im großen - und ab sofort Gegenwart und Zukunft für mich ‘spürbar glücklicher’ gestalten! Das habe nämlich ‘nur ich selbst’ in der Hand!"

Es war ein aufregender Besuch - und es hat sich wieder mal gelohnt, ehrlich!

Übrigens ist mir noch etwas klar geworden: Der Wechsel vom Glauben, Denken, Meinen, Für-richtig-halten und Nur-über-Außen-reden, hin zum eigenen "Ich will - für mich!" und "Ich tue für mich (und damit auch für gute Beziehungen mit anderen zusammen)!", verlangt Überwindung. Sich nur mit Äußerem und Allgemeinem zu beschäftigen ist einfacher und auch unverfänglicher. - Tatsächlich aber dann über Eigenes nicht nur nachzudenken und zu reden, sondern nun auch noch die bisherige Richtung zu ändern und das Erwünschte zu tun, ist - das habe ich gemerkt - noch schwerer, weil es dann um das Verlassen vertrauter Gewohnheiten und damit das Betreten von persönlichem Neuland geht. Das ist zunächst fremd und Angst einflößend, auch wenn es noch so erwünscht ist.

Immer wieder stützt und ermutigt mich dabei auch meine Lehrerin. Das hilft mir, mich zu trauen und es auch immer wieder zu probieren. Irgendwann ist der nächste Schritt nach vorne geschafft. - Und dann geht’s wieder weiter.
 

 

*

GLAUBEN bedeutet, 
bestimmte Inhalte (z.B. was andere erzählen und behaupten, was wissenschaftlich bewiesen oder religiös überliefert ist, was man selbst erfahren, sich ausgedacht hat oder auch empfindet) zu übernehmen und damit als ‘persönlich’ richtig und wahr zu betrachten. 
Also: Nicht "Es ist so!" (für alle), sondern "Ich glaube, dass es so ist (für mich) - und daran orientiert sich dann auch 'mein' Denken, Handeln und Verhalten!".
 

 

siehe auch:   Gott      Glauben & Heilen (Link)     Mensch (Tun ist mehr.. M-Fugru)    Paradies 

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