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Frieden
Inhalt:

 

 

Innerer Frieden  *) 

 

INNERER FRIEDEN
ist das Ergebnis von Erkenntnis
und eigenem Gleichgewicht im Ganzen.

Es ist Mit-schwingen,
ständige Un-ruhe,
mit dem Ziel, Freude und Wohl-fühlen
zu erhalten, zu verbessern und zu vergrößern.

Am Bestmöglichen  ->  JETZT!

An dem also, was jetzt unter Berücksichtigung 
aller Wünsche, Bedürfnisse, Wichtigkeiten und 
momentanen Möglichkeiten machbar erscheint,
positiv gestaltend mitwirken!

INNERER FRIEDEN
ist ständiges, bewusstes Wahrnehmen
und mit dem Eigenen teil-nehmen!

INNERER FRIEDEN ist
in ständiger Bewegung und
ständig für Gleichgewicht sorgen,
      INNEN 
zwischen all den eigenen Gedanken, Vorstellungen und Zielen,
zwischen all den Gefühlen, Eindrücken und Strebungen,
zwischen Verstand und Gefühl,
zwischen Innen und Außen,
dem momentanen eigenen "Ich will",
den eigenen Möglichkeiten und
der Auswahl der besten Möglichkeit für 'diese' Situation - und
      AUSSEN
Du, Umgebung, Um-Welt, Situation, Gesamt-Ziel, Gesamt-Möglichkeiten usw.

 

Ständig mit-schwingen
mit-gestalten und positiv im eigenen Sinne verändern:
sich selbst, die eigenen Möglichkeiten und damit, 
durch das erfolgreichere eigene Teilnehmen,
auch die Beziehungen 
zum Du, zum Mit-Menschen und zum Ganzen!

 

INNERER FRIEDEN
in jedem Einzelnen,
ist die Voraussetzung für
ÄUSSEREN FRIEDEN
in den Beziehungen,
in der Partnerschaft, mit Anderen und der Um-Welt!

 

 

Frieden  *)

wagen - sich dafür einsetzen - dafür sorgen

(Geschichte)

 

In einer wunderbaren, weiten Landschaft mit Wiesen, Büschen, Wäldern, Bergen, rauschenden Bächen, Flüssen und Seen, verschiedensten Tieren - und Menschen - wohnten zwei Indianerstämme, die seit langer Zeit und ohne dass heute noch einer genau sagen könnte warum, verfeindet waren.

Wenn da einer dem anderen begegnete, dann wurde ein Kampf daraus. Nicht weil einer dem anderen überlegen sein wollte, sondern weil einer Angst vor dem anderen hatte.

Das ganze, obwohl genug Raum und Nahrung und Tummelplatz da war, dass dort beide gut leben konnten.

In beiden Stämmen gab es immer wieder Stimmen, die dafür eintraten, doch das Kriegsbeil und damit alte Zwischenfälle, gleichgültig warum sie im Einzelnen entstanden waren, zu begraben und Frieden zu schließen.

Doch immer wieder gab es Einwände von Stammesangehörigen, hier wie dort, die die Schlechtigkeit der anderen vermuteten und dann darauf hinwiesen, dass man sich die nicht gefallen lassen könne.

Das ging lange Zeit so. Nach und nach wurde die Friedenssehnsucht immer größer, die entsprechenden Stimmen immer mehr. Bis tatsächlich in beiden Stämmen - zufällig fast gleichzeitig - die Stammesversammlungen beschlossen, nun alle Feindseligkeiten zu beenden und Frieden zu schließen.

So geschah es dann auch - in einem großen Fest.

Beide Stämme lagerten auf einer freien Ebene, jeder in einem weiten Kreis für sich. In der Mitte zwischen diesen Lagerkreisen bauten beide Stämme einen Steinkreis für ein großes Feuer und darum einen weiteren Sitzkreis für die Häuptlinge und Stammesältesten.

Am Abend des Friedenstages nahmen die Häuptlinge und Stammesältesten schweigend ihre Plätze ein. Dann entzündeten die beiden Medizinmänner das Feuer.

Nach einer ganzen Weile, das Holz knackte und krachte und das Feuer war schon etwas herunter gebrannt, hoben die beiden Häuptlinge ihre markanten Gesichter und nickten einander zu.

Der eine Häuptling erhob sich und begann feierlich:
"Wir wollen künftig in Frieden und miteinander leben, wir wollen einander kennen lernen und wir wollen voneinander lernen, um uns gegenseitig zu bereichern. Konflikte wollen wir, im Vertrauen auf die guten Absichten, die eben irgendwie daneben gegangen sind, friedlich aufklären. Jeder bereinigte Konflikt macht uns alle auch reicher, weil wir so lernen, immer besser und fröhlicher miteinander zu leben. Gemeinsam gefeierte Feste, gemeinsames Tanzen und Spielen, gemeinsames auch Zur-Jagd-gehen - und Lachen - seien uns immer wieder verbindende Begleiter!"

Der andere Häuptling, der sich auch erhoben hatte, antwortete in feierlichem Ernst:
"So sei es!"

Nun wiederholten die im Sitzkreis versammelten Stammesältesten mit Nachdruck:
"So sei es!"

Schließlich wiederholten auch alle Angehörigen der beiden Stämme in einem gewaltigen Chor:
"So sei es!"

Beide Häuptlinge nahmen nun wieder Platz und der andere Häuptling entzündete die Friedenspfeife. Rauchte sie langsam an und ließ eine Rauchwolke bedächtig Richtung Himmel schweben. Dann gab er die Pfeife an seinen Häuptlingsbruder weiter, der es ihm gleichtat.

Dieser reichte die Pfeife an seinen Nebenmann im Sitzkreis.

So wanderte die Pfeife auch zu allen versammelten Stammesältesten und jeder bekräftigte den Friedenschluss mit seinem Richtung Himmel geschickten Friedensrauch.

Als die Zeremonie abgeschlossen war, erhoben sich Häuptlinge und Stammesälteste und verneigten sich feierlich zum Feuer.

Danach brach bei allen Anwesenden großer Jubel aus. Überall wurden weitere Feuer entzündet. Fleisch wurde zum Braten an den Spieß gesteckt. Musik wurde angestimmt, Trommeln und Tanzen begann.
Es wurde ein gewaltiges Friedens- und Versöhnungsfest, von dem man auch noch in späteren Zeiten erzählte.

Vereinzelt kam es danach schon noch vor, dass, wenn sich Angehörige der beiden Stämme begegneten, einer im Reflex den Arm hob, um, wie in alten Zeiten, nach dem anderen zu schlagen. 
Doch der Hinweis: "Bruder, wir sind Freunde und miteinander in Frieden!" ließ den Angreifer meist schnell zur Besinnung kommen. 
Mit einem "Ich bitte dich um Verzeihung!" war der entstandene Ungeist schnell vertrieben und der Frieden wieder hergestellt.

Ja - seitdem leben und tanzen und spielen und jagen sie gemeinsam und in Frieden, diese beiden Stämme. Es sind zwei verschiedene Stämme geblieben, aber sie gehören auch zusammen, weil der Frieden die Tore für die Liebe geöffnet hat.

 

*)  Für (INNEREN) FRIEDEN zu sorgen, muss gelernt, ständig im Anwenden geübt und weiter entwickelt werden. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Meditative Gehen und Meditatives Laufen. Das, was hier eingeübt und immer wieder angewendet wird, generalisiert sich im 'ganzen Menschen' und steht dann auch in anderen Zusammenhängen - wie von selbst (ist es Zauber?) - wohltuend zur Verfügung.

 

Newsletter Nr. 112 vom 22.02.10     Es heißt: "Frieden ist die Abwesenheit von Krieg!" Es heißt auch, wir hätten in Deutschland nun schon sehr lange keinen Krieg mehr. Dabei denken wir, wenn wir 'Krieg' sagen, nur an denjenigen zwischen Ländern und Staaten, mit Soldaten, Raketen, Panzern usw.
Das ist eine sehr eingeschränkte Sicht, denn wir leben häufig im Krieg (mit uns selbst und auch mit anderen) und verwenden als Waffen Forderungen, Erwartungen, Worte, Ton der Stimme, Gesten, Ellenbogen, Schweigen, Gleichgültigkeit usw. - 
Gewalt also, in der Einstellung und im Tun, nach Innen und nach Außen. - - -
    ***Mach jede Bewegung zu einem Geschenk für deinen Körper, also langsamer und begleitet von deinem Spüren.
                                      Ein (klein) wenig anstrengender, als am bequemsten.***
 

Thema der Woche ab  10.05.11  (25.04.05)   Innerer Frieden in jedem einzelnen, ist die Voraussetzung für Äußeren Frieden in den Beziehungen, in der Partnerschaft, mit Anderen und der Um-Welt.
 

Thema der Woche ab 10.06.11  (01.05.05)   Frieden wagen - sich dafür einsetzen - dafür sorgen (Geschichte)       
Es heißt: "Frieden ist die Abwesenheit von Krieg!" Es heißt auch, wir hätten in Deutschland nun schon sehr lange keinen Krieg mehr. Dabei denken wir, wenn wir 'Krieg' sagen, nur an denjenigen zwischen Ländern und Staaten, mit Raketen, Panzern usw.
Das ist eine sehr eingeschränkte Sicht, denn wir leben häufig im Krieg und verwenden als Waffen Worte, Ton der Stimme, Gesten, Ellenbogen, Schweigen, Gleichgültigkeit usw. - Gewalt - in der inneren Einstellung und im äußeren Tun. - - -
 

siehe auch:   Friedl.u.freundl.Klima finden (X/Y-Fugru.)     Krisen      Stimmungen      Streit  

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