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Aufgabe

Sich selbst - und anderen - wohl tun ?

 
 

ICH entscheide FÜR MICH!

  
 

Unlängst hörte ich in einem Bericht, dass es viele Tierarten gibt, die sich gegenseitig stets mit Respekt begegnen. Sie leben miteinander (z.B. im Rudel) - oder sie halten gegenseitig mehr Abstand voneinander - oder sie gehen sich aus dem Weg. Ob sie sich nun erkennbar mögen oder nicht, immer schonen sie sich, greifen einander also nicht an und vermeiden es, einander zu verletzten. Für Tiere ganz beachtlich.

Und wie ist das nun mit uns Menschen?
Tiere haben ihr Verhalten instinktgesteuert, also einem inneren Zwang folgend.
Eine Ahnung in dieser Richtung ist sicherlich auch bei uns ‘zivilisiert lebenden’ Menschen noch da, aber was bedeuten solche Impulse noch, wenn man nicht mehr unmittelbar in und von der Natur lebt?
Doch wir Menschen haben die Möglichkeit - und das unterscheidet uns von allen anderen Lebewesen - immer bewusster zu werden. Das bedeutet, unser Denken und Handeln mit dem Spüren zu verbinden und ständig dahin zu verändern, dass das (spürbare!) Maß des Wohlfühlens zunimmt, alleine und mit anderen zusammen. Natürlich niemals zu Lasten oder auf Kosten anderer. - So können wir die Fähigkeit entwickeln und verfeinern, ‘bewusst’ das eigene Leben zu gestalten, zu sprechen, zu hören, zu denken, zu fühlen, zu überlegen, zu entscheiden, Verbindungen auch zu anderen Menschen zu knüpfen und zu fördern, die Art des eigenen Verhaltens zu bestimmen und uns selbst so ständig zu verbessern.

Das, was Tiere aus Instinkt machen, können wir also durch bewusste eigene Entscheidungen bewirken - und noch viel mehr.

Beim Herausfinden persönlicher Anliegen und Wichtigkeiten sind Fragen immer hilfreich. So zum Beispiel:

Spüre und beachte ich meine Gefühle und Bedürfnisse ?

Tue ich MIR mit meinem Denken und Handeln wohl ?

Tut DIR das (was ‘ich’ da mache oder vorhabe) auch gut ?

Gibt es - aus meiner Sicht und nach wie vor auch in meiner Zuständigkeit - andere gute, vielleicht sogar bessere Lösungen, die mir, dir und uns mehr bringen ?

Wo beginnt Veränderung ?
Bei mir selbst oder bei anderen ?
Für wen bin ich also zuständig, wen kann ich nur verändern, ohne andere zu bevormunden oder verletzend einzugreifen ?

Bitte ich dich um das, was mir wichtig ist und interessiere mich auch dafür, was dir wichtig ist ?

Suche ich im klärenden Gespräch eine Einigung, die dann für uns beide gut ist - oder versuche ich, meinen Kopf durchzusetzen, ohne dabei groß auf deine Interessen und Gefühle Rücksicht zu nehmen (vielleicht sogar mit dem Argument, dass ich es dir ja soo gut meine) ?

Wie kann ich meine Erfahrungen entwickeln und ausbauen ?

Welche Fähigkeiten brauche ich besonders, um immer mehr so zu werden, wie ich als ganzer Mensch sein will ?
Womit fange ich an? - Wann? - Und was mache ich schon ‘heute’ genau dafür ?

Will ich mein Streben zusätzlich täglich auch mit neuen Ziel-Sätzen unterstützen und meine schon vorhandenen Ziel-Sätze entsprechend ergänzen ?

Ist das alles einfach - oder verlangt es immer wieder Überwindung von Bequemlichkeit, Trägheit und eingefahrenen Gewohnheiten und der Disziplin, dem eigenen Anliegen treu zu bleiben oder zumindest immer wieder dazu zurückzukehren ?
Wäre es wirklich schöner, wenn alles einfach wäre und einem in den Schoß fallen würde ?

Strebe ich nach immer mehr und intensiverem ‘Freude spüren’ - oder lasse ich es einfach so laufen (wie bisher - oder wie es sich gerade ergibt)?

 

Freude,
dieses beschwingte, leichte und beglückende Gefühl, sie gibt nicht nur Zuversicht, Kraft und Auftrieb, sondern sie will auch mit anderen geteilt, weitergegeben, hinausgestrahlt und verschenkt werden.

Die eigentliche Aufgabe ist es also wohl, zu leben - und dabei immer mehr Freude zu verwirklichen, für sich selbst, für andere und mit anderen zusammen.

Ist für mich ‘mehr und intensivere Freude’ erstrebenswert ?

Worüber freue ich mich, was jetzt schon zu meinem Alltag gehört ?

Und was könnte mir noch alles Freude machen - und mir gleichzeitig auch gut tun und mich weiterbringen ?

 

 

Die Seele ernährt sich von dem,
worüber sie sich freut!

                        
(Augustinus)

 

Newsletter Nr. 96 vom 27.10.08     Thema der Woche ab 10.11.08   Auf die Frage, warum wir dies oder jenes tun, antworten wir häufig ganz spontan: "Weil es mir Freude macht! - Es macht mir Spaß!" - Sechzehn Stunden am Tag zu arbeiten - kann auch Spaß machen, oder in der Freizeit nur an Sport oder das Hobby zu denken - auch das kann Spaß machen. - Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen. - Doch: Tut mir das so auch wirklich gut, das was ich da mache und wie ich das mache, in dieser Intensität und Menge? Fördert es meine Gesundheit, die lebendige Verbindung mit Partner, Familie und Freunden, fördert es mein Lebensglück? - Lebe ich ein Leben im Gleichgewicht?
                     ***Wenn ein Sturm aufkommt, bauen manche Mauern, andere Windmühlen.  unbekannt*** 

siehe auch:   Freude     Gesundheit(V-Fugru)     Gleichgewicht (P-Fugru)  

 

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Aufgabe Aufmerksamkeit Aufpassen Ausdrücken  Autor 

 

verstreute "A"-Texte Abhängig -> R-Fugr. Abschied -> Z-Ende Achten -> Zit.26
Achtsamkeit -> Kennen-lernen (R-Fugr.) Affirmationen -> Ziels. Anders -> V-Fugr.
 Angewiesen1 -> M-Fugr. Angewiesen2 -> Entscheidungen (E-Fugr.) Arbeit1 -> D-Fugr.
Arbeit2 -> N-Fugr. Arbeit3 -> S-Fugr. Archiv -> Newletter Augustinus -> Zit.4
 

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